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Charakteristisch für die gegenwärtige Ostseefauna ist Mya arenaria, nach der die noch jetzt fortdauernde Periode die Myazeit genannt wird.
Die Eiszeit hat im wesentlichen das Relief Norddeutschlands geschaffen, und die postglazialen Wasseransammlungen sind noch immer von der eiszeitlichen Bodengestaltung abhängig. In ihnen vollzog sich ein ausgedehnter Prozeß der Torfbildung¹), der gewöhnlich durch Flachmoorbildungen, die zunächst Sumpfgewächsen ihre Entstehung verdankten und dann von Erlen und Weiden besiedelt wurden, eingeleitet wurde. Bei weiterer Aufhöhung dieser Flachmoore bildeten sich auf ihnen Zwischenmoore mit Waldbedeckung, 2 Bruchwälder aus Moorbirken und Kiefern. Unter dem feuchten Klima des Westens und der Küstengebiete fand die Torfbildung einen weiteren Fortgang durch die Entstehung der sich über den Grundwasserspiegel erhebenden, im wesent- 3 lichen aus Torfmoosen bestehenden Hochmoore. Ausgedehnte Hochmoore bedecken die Niederungen des westlichen Norddeutschland, wo die reichlichen Niederschläge ihnen günstige Existenzbedingungen bieten. Im Osten sind sie auf die Küste des Memeldeltas beschränkt. Daß die Einsenkungen der Urstromtäler mit Flachmooren erfüllt sind, ist in der weiteren Umgebung Berlins am Rhinluch bei Linum und dem großen Havelländischen Luch nördlich von Nauen ersichtlich.
Die Talsande der breiten Täler boten nach Ablauf des