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Der Lebenslauf.
weil ihm die Entzündung etwas am Kopf und am Zwergfell geschadet hat. Gestern hat er mit grossem Appetit Suppe gegessen, die ich ihm geschickt habe. Mit seinem Auge soll es auch besser gehen; nur ist er sehr traurig und soll 3 Stunden geweint haben; besonders weint er, wenn er den August sieht.“
Am 17. Februar 1823 war Goethe von„einer Entzündung des Herzbeutels“ befallen worden. Es heisst: „Am 17, Februar befiel ihn eine Entzündung des Herzbeutels, und wahrscheinlich auch eines Theils des Herzens, wozu sich noch eine Entzündung der Pleura gesellte, die ihn im Verlaufe der nächsten Woche an den Rand des Grabes brachte. Der 24. Februar war der Tag der Entscheidung.“ Die Aerzte befürchteten das Schlimmste. Er selbst sagte zu ihnen am 25.: „Probirt nur immer, der Tod steht in allen Ecken und breitet die Arme nach mir aus, aber lasst Euch nicht stören.“ Am Tage darauf trat die Besserung ein. Goethe erholte sich sehr rasch, scherzte mit den Aerzten und pries die Wirkungen des Arnica-Extractes. Am 26. Februar schrieb der Sohn:„Wir hoffen, die starke und gute Natur des Vaters, welche ihn in seinem hohen Alter diese bedeutende Krankheit überstehen liess, werde auch die etwaigen Folgen(Wassersucht, wovon sich bedenkliche Vorboten zeigten) überwinden helfen.“ Inwieweit die Diagnose gerechtfertigt war, das muss man dahingestellt sein lassen. Das Gleiche gilt von einem im Herbste des gleichen Jahres auftretenden„Brustfieber“. Im November erkrankte Goethe an einem quälenden Husten, der ihm
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