Hochgeehrte Herren; Mir iſt von E. E. HocheEdl. Geſtr. und G5. G. A. A ein Befehl zukommen, dieses Inhalts ſampt ſich bey der Churfuͤrſtl. Ampts Cammer⸗Regiſtratur Nachricht finden ſolte daß ich und mein Bruder aus den Plattenburgiſchen Gehoͤltʒen zur Fehre bey dem Ampte Bellin/ das darzu beduͤrffende Holtz/ herzugeben und anzuſchaffen ſchuldig waren. eil ich aber deßhalb in meines Vatern ſel. Verlaſſenſchafft die geringſte Nachricht nicht gefunden/ und ohne beſtaͤndigen Grund ein ſolch Onus mir nicht kan auffbuͤrden laſſen.
So erſuche E. E. HochEdl. Geſtr. und G. G. A. A. ich hiermit dienſtfreundlich/ Sie wollen mir von der in der Churfürſtl. Ampts⸗Cammer deßhalb verhandenen Nachricht copiam zukommen laſſen damit ich mich daraus erſehen/ und nebenſt meinem Bruder uff unſere Kegen⸗Nothdurfft bedacht ſeyn koͤnne;
Solches umb E. E. HochEdl. Geſtr. und G. G. A. A. zu bedienen bin ich allſtets gefliſſen/ und verbleibe E. E. Hoch Edl. Geſtr. und G. G. A. A.
allſtets an
Dienſigefliſſenen Jacob von Salder.
f No. 13. Articuli inquiſitionales,
worüber der Muͤhlmeiſter zu Lentzke/ unter dem Ampt Bellin/ Caſpaß Weber/ Summariſch abzuhoͤren.
RTICULUS I. a Ob nicht wahr/ daß die von Saldern zu Plattenburg/ je
und allewege/ wann es die Nothdurfft erfodert hat/ neue 800 ren zu Bellin zu erbauen/ das Holtz dazu aus ihrem Gehoͤltze/ 2 und abfolgen zu laſſen/ ſchuldig geweſen und noch
ART. 2.; g
Ob nicht wahr/ daß noch Anno I 616. Borchard von Saldern/ da hurfürſt Johann Sigiſmund/ hochlöͤbl, Gedacht; niß/ gut befunden/ an ſtat der Fehren/ welche nicht ſo lange dauerhafft/ eine Brücke uber den Ryen⸗Fluß zu erbauen er die Nothdurfſt Holtz/ aus feiner Heyden das Vöͤhlgaſtiſche Holtz genannt/ ohne einige Widerrede/ abfolge laſſen? A
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Ob nicht wahr/ daß er/ Muͤhlenmeiſter/ an better i rt/