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folgen zu laſſen/ damit Wir nicht widrigenfalls andere Mittel zu gebrauchen veranlaſſet werden moͤgen/ Sem. Coͤlln/ ꝛc. den 14, Novemb. Anno i676.
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den Commiſſarium Hans Chriſtoff von Bredow. Nr 3 5.
Præſent. den 20. Novemb. 1676.. Durchlaͤuchtigſter Churfuͤrſt/ Gnaͤdigſter Her.
W. Churfuürſtl. Durchl. gnaͤdigſten Befehl vom 14, Novemb.
Sjüͤngſthin/ habe ich mit unterthaͤnigſtem reſpect empfangen/ und daraus mit groſſer Beſtuͤrtzung erſehen/ daß der Zollverwalter zu Fehr Bellin mich angegeben/ ſampt ich mich geweigert haͤtte/ das Kiehnen⸗oder Oberholtz zu reparirung der Rheinbrücke zu Fehr Bellin zu meinem Antheil herzugeben/ ſondern durch meinen Hegemeiſter gedachtem Zollverwalter ſagen laſſen/ daß weiln mit Ew. Churfürſtl. Durchl. wegen der hohen Jagt auf den Zotzen ich einen Contract getroffen/ dahero kein Holtz ohne Entgelt ferner abgefolget werden duͤrffte. Ew. Churfuͤrſtl. Durchl. muß ich hierauff zum unterthaͤnigſten Gegenbericht vermelden/ daß der Zollverwalter Johann Schneider/ nicht von mir Kiehnen⸗ oder das Oberholtz zur Brücken/ ſondern Eich⸗Holtz begehret/ welches weder ich noch die andern von Bredow zum Hauſe Cremmen zu geben ſchuldig ſeyn/ ſondern ſothanes Eich⸗Holtz haben je und allezeit die von Saldern zum Haufe Plattenburg zu Erbawung beſagter Bruͤcken hergeben muͤſſen/ das Kiehnen⸗ oder Oberholtz zur Brücke habe ich mich zu meinem Antheil/ als die Helffte aus der Holtzung den Zotzen genandt/ welche zum Hauſe Fryſack allein gehoͤret/ herzugeben niemaln geweigert/ daß aber gedachter Zollverwalter alle das Kiehnen oder Oberholtz aus meiner Holtzung/ den Zotzen/ nehmen wollen/ daran thut er zuviel/ und ich widerſpreche demſelben auch billich ⸗ zumaln da der Zollverwalter Schneider ſelber zugeſtehen muß/ daß das Ober⸗ oder Kiehnen⸗Holtz aus derer von Bredow
zum Haufe Cremmen und Aeryſack Holtzungen muͤſſe gegeben werden/ Derowegen davon mir als* ich om