Druckschrift 
Beschreibung Des Fehr-Dammes Zu FehrBellin : 1. Wie lang der Fehr-Damm ... erhalten werden muß. 2. Wer die Materialien an Sand und Steinen ... lassen muß. 3. Welchie die Anfuhre zu thun schuldig. 4. Auch welche bey Erbawung der Brücke Hand-Dienste thun müssen. 5. Und welche dahingegen von dem Brükken-Gelde befreyet seyn / Beschrieben in Anno 1645. durch den domaligen Churfürstl. Amptschreiber Herr Johann Kochen. In Anno 1664. Revidiret/ durch die domalige Beampte/ mit Zuziehung des Zollverwalters/ Johann Schneiders. Und in Anno 1680. abermal Revidiret ... und wieder in richtigen Stand gebracht ...
Entstehung
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folgen zu laſſen/ damit Wir nicht widrigenfalls an­dere Mittel zu gebrauchen veranlaſſet werden moͤgen/ Sem. Coͤlln/ ꝛc. den 14, Novemb. Anno i676.

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den Commiſſarium Hans Chriſtoff von Bredow. Nr 3 5.

Præſent. den 20. Novemb. 1676.. Durchlaͤuchtigſter Churfuͤrſt/ Gnaͤdigſter Her.

W. Churfuürſtl. Durchl. gnaͤdigſten Befehl vom 14, Novemb.

Sjüͤngſthin/ habe ich mit unterthaͤnigſtem reſpect empfangen/ und daraus mit groſſer Beſtuͤrtzung erſehen/ daß der Zollverwal­ter zu Fehr Bellin mich angegeben/ ſampt ich mich geweigert haͤt­te/ das Kiehnen⸗oder Oberholtz zu reparirung der Rheinbrücke zu Fehr Bellin zu meinem Antheil herzugeben/ ſondern durch mei­nen Hegemeiſter gedachtem Zollverwalter ſagen laſſen/ daß weiln mit Ew. Churfürſtl. Durchl. wegen der hohen Jagt auf den Zo­tzen ich einen Contract getroffen/ dahero kein Holtz ohne Entgelt ferner abgefolget werden duͤrffte. Ew. Churfuͤrſtl. Durchl. muß ich hierauff zum unterthaͤnigſten Gegenbericht vermelden/ daß der Zollverwalter Johann Schneider/ nicht von mir Kiehnen⸗ oder das Oberholtz zur Brücken/ ſondern Eich⸗Holtz begehret/ welches weder ich noch die andern von Bredow zum Hauſe Cremmen zu geben ſchuldig ſeyn/ ſondern ſothanes Eich⸗Holtz haben je und allezeit die von Saldern zum Haufe Plattenburg zu Erbawung beſagter Bruͤcken hergeben muͤſſen/ das Kiehnen⸗ oder Oberholtz zur Brücke habe ich mich zu meinem Antheil/ als die Helffte aus der Holtzung den Zotzen genandt/ welche zum Hauſe Fryſack allein ge­hoͤret/ herzugeben niemaln geweigert/ daß aber gedachter Zollverwalter alle das Kiehnen oder Oberholtz aus mei­ner Holtzung/ den Zotzen/ nehmen wollen/ daran thut er zuviel/ und ich widerſpreche demſelben auch billich zumaln da der Zollverwalter Schneider ſelber zugeſtehen muß/ daß das Ober⸗ oder Kiehnen⸗Holtz aus derer von Bredow

zum Haufe Cremmen und Aeryſack Holtzungen muͤſſe gegeben werden/ Derowegen davon mir als* ich om