ſolche drey Schock Kiehnen bey erſten Wadel auff dem Zotzen fällen und anſchaffen laſſen ſoll/ weil doch Sr. Churf. Durchl. frey ſtehet/ wo und wie viel ſie zu dieſem Baw nehmen wollen/ weiln der Contract wegen der hohen Jagt uns hierin nichts angehet/ wie der von Bredow im Segenbericht ſelbſt zugeſtehet.
Daß es von dem Hegemeiſter angewieſen werden ſolte/ wie es der Herr Commilfarius begehret/ daſſelbe iſt niemals Gebraͤuchlich geweſen/ ſondern hat es das Ampt ſelbſt mit ihrem Holtz⸗Zeichen angeſchlagen! alſo wird es hoffentlich dabey verbleiben/ weiln dieſer Baw mit dem Jagt⸗Contract nichts zu thuen hat) und es nur neue Beſchwer abgeben wuͤrde/ wenn man
die Hegemeiſter/ welche im Land Fryſack wohnen/ ſuchen ſolte/ wenn man mit den Arbeits Leuten da wehre. Womit
ich ſtets verbleibe/ Ew. Hoch W. HochEd. Geſtr. auch WolEd. Hoch Achtb. G. Fehr Bellin den 28&* Gehorſambſter Diener Novemb. 1676. Johann Schneider
A
© 5 5 Se. Churfürſtl. Durchl. zu Brandenburg/ 2. unſer gnaͤdigſter Herꝛ/ mir Endesbenandten Gnaͤdigſt anbefohlen/ die Brücke allhier über den Rein von neuen vie;
der bawen zu laſſen/ und es doch an dem iſt/ daß das OberHoltz hierzu aus denen von Bredowen zum Haufe Fryſack und Cremmen Hoͤltzungen genommen werden muß/ als bin ich entſchloſſen uffden zukommenden Freytag mit dem Bawmeiſter uff den Zotzen zu kommen/ und daſelbſt ungefehr ein drey Schock Kiehnen Baw⸗Holtz außzuſuchen/ damit alſo ſelbiges zu rechter Zeit gefaͤllet/ und bey antretendem Froſt au geführet werden koͤnne/ weil aber fo wol mir/ als auch dem Muͤhlmeiſter die Gegend auf dem Zotzen wo das Kiehnen Holtz am beſten anzutreffen] nicht bekand/ als erſuche hiermit derer von Bredowen beyde Hegemeiſter zu Vietznitz/ ſich doch am übermorgen Freytags ungefehr 8. Uhr Morgens vor dem Brunniſchen Damm anzufinden/ und uns die Gegend zu zeigen. Fehr Bellin den
1 8ten Octobr. 1676.| 2 Johann Schneider. Chur