Druckschrift 
Beschreibung Des Fehr-Dammes Zu FehrBellin : 1. Wie lang der Fehr-Damm ... erhalten werden muß. 2. Wer die Materialien an Sand und Steinen ... lassen muß. 3. Welchie die Anfuhre zu thun schuldig. 4. Auch welche bey Erbawung der Brücke Hand-Dienste thun müssen. 5. Und welche dahingegen von dem Brükken-Gelde befreyet seyn / Beschrieben in Anno 1645. durch den domaligen Churfürstl. Amptschreiber Herr Johann Kochen. In Anno 1664. Revidiret/ durch die domalige Beampte/ mit Zuziehung des Zollverwalters/ Johann Schneiders. Und in Anno 1680. abermal Revidiret ... und wieder in richtigen Stand gebracht ...
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſolche drey Schock Kiehnen bey erſten Wadel auff dem Zotzen fällen und anſchaffen laſſen ſoll/ weil doch Sr. Churf. Durchl. frey ſtehet/ wo und wie viel ſie zu dieſem Baw nehmen wollen/ weiln der Contract wegen der hohen Jagt uns hierin nichts angehet/ wie der von Bredow im Segenbericht ſelbſt zugeſtehet.

Daß es von dem Hegemeiſter angewieſen werden ſolte/ wie es der Herr Commilfarius begehret/ daſſelbe iſt niemals Gebraͤuchlich geweſen/ ſondern hat es das Ampt ſelbſt mit ihrem Holtz⸗Zeichen angeſchlagen! al­ſo wird es hoffentlich dabey verbleiben/ weiln dieſer Baw mit dem Jagt⸗Contract nichts zu thuen hat) und es nur neue Beſchwer abgeben wuͤrde/ wenn man

die Hegemeiſter/ welche im Land Fryſack wohnen/ ſuchen ſolte/ wenn man mit den Arbeits Leuten da wehre. Womit

ich ſtets verbleibe/ Ew. Hoch W. HochEd. Geſtr. auch WolEd. Hoch Achtb. G. Fehr Bellin den 28&* Gehorſambſter Diener Novemb. 1676. Johann Schneider

A

© 5 5 Se. Churfürſtl. Durchl. zu Brandenburg/ 2. unſer gnaͤdigſter Herꝛ/ mir Endesbenandten Gnaͤdigſt an­befohlen/ die Brücke allhier über den Rein von neuen vie;

der bawen zu laſſen/ und es doch an dem iſt/ daß das Ober­Holtz hierzu aus denen von Bredowen zum Haufe Fryſack und Cremmen Hoͤltzungen genommen werden muß/ als bin ich ent­ſchloſſen uffden zukommenden Freytag mit dem Bawmeiſter uff den Zotzen zu kommen/ und daſelbſt ungefehr ein drey Schock Kiehnen Baw⸗Holtz außzuſuchen/ damit alſo ſelbiges zu rech­ter Zeit gefaͤllet/ und bey antretendem Froſt au geführet wer­den koͤnne/ weil aber fo wol mir/ als auch dem Muͤhlmeiſter die Gegend auf dem Zotzen wo das Kiehnen Holtz am beſten anzu­treffen] nicht bekand/ als erſuche hiermit derer von Bredowen beyde Hegemeiſter zu Vietznitz/ ſich doch am übermorgen Frey­tags ungefehr 8. Uhr Morgens vor dem Brunniſchen Damm anzufinden/ und uns die Gegend zu zeigen. Fehr Bellin den

1 8ten Octobr. 1676.| 2 Johann Schneider. Chur­