anzufuͤhren unmuͤglich fiele/ mit Bitte/ weiln einige von Adel und andere in der Naͤhe dergleichen mit anfuͤhren helffen muͤſten/ ſothane Verſehung zu thun/ damit ihre arme Unterthanen nicht gantz zu Grunde gerichtet wuͤrden. Weiln uns nun wol hievon keine Nachricht eigendlich beywohnet/ ihr aber beſſere Wiſſenſchafft ob und wer an ſothanen Fuhren mit interesliret/ haben werdet; So Föfiet ihr Uns mit dem eheſten davon berichten/ und ſeynd euch zu guten erboͤtig. Coͤlln an der Spree am 23. Decemb. 1676. Churfuͤrſtl. Brandenb. Ampts⸗Cammer.
O. Grodt. J. Warnecke.
An den Churfuͤrſtl. Amptſchreiber zu Fehr Bellin Johann Ca{par Rochen.
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UNere freundliche Dienſte zuvor/ Wolwuͤrdige WolEdle und
eſte/ inſonders Vielgeehrte Herren und Freunde/ Wir haben von Fehr Bellin Bericht erfordert/ was es mit Anfuͤhrung der 100. Eichen zu dem Bruͤckenbaw daſelbſt vor Bewandnuͤß habe/ ob ſolche von des Thum⸗Capituls zu Havelberg ihre Unterthanen allein geſchehen/ oder die Benachbarte von Adel und andere dazu Huͤlff⸗Fuhren thun muͤſten; Weiln denn nun derſelbe einkommen/ aus welchem erhellet/ daß dem alten Herkommen gemeß/ obermeldte Capituls⸗Unterthanen ſothaneEinhundert Eichen zum Bruͤckenbaw einzig und allein anzufuͤhren ſchuldig/ maſſen auch ſolches in den Jahren 1657. und 1667. von ihnen alſo verrichtet werden/ So werden unſer Vielgeehrte Herren nunmehr die ohnſaͤumige Anſtalt machen/ damit bey nochaͤnhaltenden Froſt⸗Wetter dieſe Anfüͤhrung geſchehen/ und an den hoͤchſtnoͤhtigen Bruͤckenbaw nichts verabſaͤumet werden moͤ
ge; Sonſten wird auch berichtet/ daß auf des Zollverwalters zu Fehr Bellin gethanes Zureden der von Saldern wegen der weiten Fuhren aus den SEND
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