Druckschrift 
Beschreibung Des Fehr-Dammes Zu FehrBellin : 1. Wie lang der Fehr-Damm ... erhalten werden muß. 2. Wer die Materialien an Sand und Steinen ... lassen muß. 3. Welchie die Anfuhre zu thun schuldig. 4. Auch welche bey Erbawung der Brücke Hand-Dienste thun müssen. 5. Und welche dahingegen von dem Brükken-Gelde befreyet seyn / Beschrieben in Anno 1645. durch den domaligen Churfürstl. Amptschreiber Herr Johann Kochen. In Anno 1664. Revidiret/ durch die domalige Beampte/ mit Zuziehung des Zollverwalters/ Johann Schneiders. Und in Anno 1680. abermal Revidiret ... und wieder in richtigen Stand gebracht ...
Entstehung
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anzufuͤhren unmuͤglich fiele/ mit Bitte/ weiln einige von Adel und andere in der Naͤhe dergleichen mit anfuͤhren helffen muͤſten/ ſothane Verſehung zu thun/ damit ihre arme Unterthanen nicht gantz zu Grunde gerichtet wuͤrden. Weiln uns nun wol hievon keine Nachricht eigendlich beywoh­net/ ihr aber beſſere Wiſſenſchafft ob und wer an ſotha­nen Fuhren mit interesliret/ haben werdet; So Föfiet ihr Uns mit dem eheſten davon berichten/ und ſeynd euch zu guten erboͤtig. Coͤlln an der Spree am 23. Decemb. 1676. Churfuͤrſtl. Brandenb. Ampts⸗Cammer.

O. Grodt. J. Warnecke.

An den Churfuͤrſtl. Amptſchreiber zu Fehr Bellin Johann Ca­{par Rochen.

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UNere freundliche Dienſte zuvor/ Wolwuͤrdige WolEdle und

eſte/ inſonders Vielgeehrte Herren und Freunde/ Wir haben von Fehr Bellin Bericht erfordert/ was es mit Anfuͤhrung der 100. Eichen zu dem Bruͤckenbaw daſelbſt vor Bewandnuͤß habe/ ob ſolche von des Thum⸗Capituls zu Havelberg ihre Unterthanen allein geſchehen/ oder die Benachbarte von Adel und andere dazu Huͤlff⸗Fuhren thun muͤſten; Weiln denn nun derſelbe einkommen/ aus welchem er­hellet/ daß dem alten Herkommen gemeß/ obermeldte Capituls⸗Unterthanen ſothaneEinhundert Eichen zum Bruͤckenbaw einzig und allein anzufuͤhren ſchuldig/ maſſen auch ſolches in den Jahren 1657. und 1667. von ihnen alſo verrichtet werden/ So werden unſer Viel­geehrte Herren nunmehr die ohnſaͤumige Anſtalt machen/ damit bey nochaͤnhaltenden Froſt⸗Wetter dieſe Anfüͤhrung geſchehen/ und an den hoͤchſtnoͤhtigen Bruͤckenbaw nichts verabſaͤumet werden moͤ­

ge; Sonſten wird auch berichtet/ daß auf des Zollver­walters zu Fehr Bellin gethanes Zureden der von Sal­dern wegen der weiten Fuhren aus den SEND

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