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Theil 1 (1831) Beschreibung der einzelnen Provinzen der Mark Brandenburg
Entstehung
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in jenem Kaufsvertrage abgetreten wurde. Der Ork war gegen die Mitte des löten Jahrhunderts Sitz eines Ber» told von Veltberg, derzu den Ritter» gehörte, die für die Markgrafen den vortheithaften Kremmer Vertrag zu Stande zu bringen halfen^), wodurch das Land Stargqrd zur Markgrafschast hinzugefügt ward, und jener sich vrr» muthlich das Lehn zur Belohnung erwarb, worauf er in diesem Lande einen gleichnamigen Ott, die heutige Htadt Feidbrrg in Mecklenburg, stiftete. Im Jahre 12-IH 'war Bertold bei den Markgrafen in Spandoev und zu Mar­kee anwesend^ Darauf trifft man vor 130^ keinen l-blrn von Feldberg am markgräflichen Hoft wieder an, izn gedachten Jahre aber befand sich «m Ritter K»nrad,-d»f» fts Namens beim Markgrafen Aibrecht äll, drr, bei der dainaligen Geiheilthcit der Mark «»tcr verschiedenen Linien,, das Land Stargard besaß .

Das Land Friefack*)» e

Die Herrschaft Vrisäch oder das Ländchen Fn'tfack laßt im 12ten Jahrhunderte noch gar keine und im I3telt Jahrhunderte nur höchst vereinzelte Kunde von sich verlieh» men; doch reicht diese zu, um zu erklären, warum sich keine

Spur

1) Buchholtz a. <t. O. S. 68.

2) Gercken'S StiftShist. S. 46t. Buchholtz a. a. Ö. Si 72.

Gcrckcn's Llar^l». Ü^hl. Hl. S. 11.

3) Buchholtz a. a. O. S. 112.

1)Friesack," schreibt Buchholtz (Topograph. Abhang. S. 18.),möchten einig« gerne zu einem Wendischen Namen ma< chen; aber sie werden ihn nimmer in einer Urkunde vom M, Al, brecht l finden, auch nicht in einem Schriftsteller vor ihm. Daher ist nichts natürlicher, denn daß die hicher gerathencn Friesen ibn zuerst so genannt t wie denn auch di« Hern» von Brcdow in dieser Gegend sehr viele Güter, ja selbst das Städtchen Friesack, in