Zeitschriftenband 
Theil 2 (1832) Beschreibung der politischen und kirchlichen Verhältnisse der Mark Brandenburg
Entstehung
Seite
594
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adlicht w» bür-eriiche Persimm die Ausnahme bi em Lto. srer -ewöhnlrch wohl nur dam, wem sie ihre Litte darum nut euitiii Geschenke vorbermrt hatten. So erreich« >m Anftutge des litten Jahrhunderts rm Aitttr Daniel von Wut eh de nach bedeutenden Gescheuten von Ländereien an das Domstssi Brandenburg ft in« Ausnahme m dasselbe'), und der SotzwedeLfthe Bürger Ghyso Srefow mache« dem ältester DirSdorf, w«tch<S ihm rm« Tochter aufzuneh. wen und ria-umelhen verftnvchen hat«, e« Geschenk von VL Rarck Silbers').

-1. Von den Pfarren.

Da eS in der Mart Brandenbtirq, außer den Be­sitzungen geistlicher Stifter, kein wahres Privat. Eigenchum gab, dies vielmehr von allen andern Ländereien dem Marl. Grafen zuständig war, so kam« Niemand rim Pfarre er.

. richkrn, ohne baß der Markgraf derselben bas Eigmthum der ihr zagelegrm Fmndüücke bestätig«. Geistliche Stifter gründeten und dStittM nach Beliebm von den Markgrafen völlig unabhängig« Pfarren in ihren Besitzungen; an den Pfarren aber, welche Lehnsleute der Markgrafen in chrrn Lehen gründeten, genossen zwar diese lehnsweift bi« Rechte des Gründers, eigemhümlich gehLrren aber dieft Rech« svrttvährrnd dem Markgrafen an. Di« meisten Pfarren' waren unmittelbar von diesem gestiftet und dotirt, er besaß

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Gercken a. «. O. kbl. I S. 474. Bgt. E< 4M. Auf sotckx L»pb«dmgn, «u-t« da« Lloße, «m «luixiuio»-, » rrsvigo» last,».

1) «gl. Lht l. S. L42. .

ä) Kercke» a. «. Q. S. 44H.