Quartär
Untergrundes aus und können dadurch bisweilen größere Mächtigkeiten erlangen. Die Beckensande sind nur geringmächtig, die Talsande erreichen dagegen Mächtigkeiten von 5 bis 10 m.
b) Alluvium
Nach dem völligen Abtauen des Inlandeises entstanden die alluvialen Bildungen, deren Werden heute noch nicht abgeschlossen ist. Die breiten Täler versandeten, in den Niederungen traten Versumpfungen ein und von den Berghängen wurden Abschlämmassen in den kleinen Tälern zusammengespült.
Alluvialer Sand(s) zieht sich an den Ufern der Spree entlang. Er ist feinkörnig, unterscheidet sich aber in der Zusammensetzung nicht von den älteren diluvialen Sanden, aus denen er umgelagert ist. Das Korn ist durch die Abrollung gerundet und der Sand ist zuweilen mit Humusteilen durchsetzt.
Auch in den tiefen Rinnen der Innenstadt liegt als Unterstes dieser feine Sand(C. DızTz 1933b), er ist mitunter tonig, darüber breiten sich dann Faulschlammkalk und Torf aus.
Ausgedehnte’ Flächen von Flachmoortorf(tf) liegen im Spreetal, im Panketal und im Bereich des Friedrichsfelder Sanders. In den meisten Fällen konnte der alluviale Sand mit dem 2-m-Bohrer in den Außenbezirken als Unterlage der Moorflächen nachgewiesen werden. Zahlreiche Senken sind mit Torf ausgefüllt. Häufig enthält der Torf einen feinverteilten Kalkgehalt,
Zwischenmoortorf(tz) kommt in der Rinne des Schöneberger Stadtparkes vor. Er ist ein Moostorf, der nach der Tiefe zu in Faulschlamm übergeht. Genauere Beobachtungen sind hier nicht zu machen, da dieses Gebiet als Park ausgebaut ist.
Ablagerungen von Faulschlammkalk(fsk) sind in größeren Moorgebieten und in den Rinnen häufig. Der Faulschlamm ist stellenweise rein, er bildet eine Gallerte, die bei der Eintrocknung stark schrumpft, häufig ist er mit humosen Teilen durchsetzt, er wird dann dunkel bis schwarz. Durch die Organismen ist der Faulschlamm kalkhaltig und hat einen hohen Schwefelgehalt, mit Salzsäure braust er stark, hierbei entwickelt sich Schwefelwasserstoffgas.
Auf den.Britzer Wiesen liegt hellgrauer Wiesenkalk(k) in Nestern an der Oberfläche. Der Wiesenkalk ist eine weiße bis grauweiße Substanz aus mürbem, blätterigem Kalk. Er ist von kalkabscheidenden Algen und Wasserpflanzen gebildet worden, die durch Hebung des Wasserspiegels in Flächen unter das Wasser getaucht sind. Größere Wiesenkalklager sind in den tiefen Kolken vorhanden.