1025 Dierter Theil, L Abth. Von den Flüffen der Mat Brandenb. M Kap. 1026
nunc honos habetur,. Den Handlungen durch das ganze Römi
& Abus dies illuceſcit Vll Juli MDCCIL| MNartalis Regius auſpicatisſimus, amnium felicisſimorum operum perpe
6. tuus parens,
ſche Reich zum Beſten vor dieſem vergehlich vorgenommenen, von dem Glorwũürdigſten Churfürſten
aber FRIDRICH WILHELMEN
t quo primus lapis DEM GROSSEN l. huius cataractae lapideae Elücklich ausgeführten, ö ad muniendas Albi Fontis aquas und Deſſen Höchſtgeprieſenem Sohn
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applaudente patria collocatur.
Wobei noch zugedenken, daß die hiezu he
nöhtigte quaderſteine nicht allein wie bor
dem auſſer Landes geholet, ſondern auf an
ordnung beider vorgenannten Directoren dies fer werke auch aus den Ruͤdersdorſiſchen Kalkbergen gebrochen, und mit gutem erfolg zubereitet worden.. Es iſt aber dieſe Schleuſe wegen der vielen daſelbſt beſindlichen ſpringe nach etlichen jahren wandelbar worden, fo daß ſich die qua
derkalkſteine in der kammer und unterhaupte
von der ſonſt 8 fußbreiten hinterſten mauer abgewandt: wiewohl ſelbige auch nicht gar feſte an einander gefuͤget geweſen, und zwar auswaͤrts feſt ausgeſehen, inwaͤrts aber von einander geſtanden, und daher dem waſſer dahin zudringen raum gegeben. Es iſt aber alles A. 1715 unter der Direction des Hrn. Oberlandbau⸗Directoris, Hrn. Martin Fries drichs von Kranzen, und Ingenieurs, Hrn. Gottfried Kuͤhzen ausgeheſſert, und voͤllig wieder zu ſtande gebracht worden. Die Schleuſe an dem Weiſſenberge iſt unter der Direction des Hrn. Oberſten
von Schuͤtzen auch nur gedachten Hrn. Ober
landbau⸗Directoris, Hrn. von Kranzen, auch Ingenieurs, Hrn. Kuͤhzen A. 1713 und 14 zu ſtande gebracht, und zwar mehrentheils aus denen aus dem Herzogthum Magdeburg gebrachten ſandquaderſteinen verfertiget, ie
und Nachſolger
non FRIDRICHEN DEM WEISEN
zu masſiver Stärckung zu bringen angefangenen.
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Der Allerdurchlauchtigſte Fürft und Herr, ‚HERR 2 FRIDRICH WILHELM, König in Preuſſen und Churfürſt zu : Brandenburg c-... Ein Würdigſter Erbe der Väter- und Groſsvaterlichen Lande und Tugenden ‚Zu Continuirung des Rühmlichſt re angefangenen Werks und Vergröfferung S. Königl. Majeſtat | unſterblichen Ruhms GEGENWÄARTIGE. SCHILEUSsk Mit ſtarken Grundpfalen und Balken erneuern und die Seiten an ‚(tat der Hölzernen mit Masſiven Quaderſteinen Wänden Unter Glückzünſchenden Zuruf aller A getreuen Unterthanen Befeſtigen laſſen. A. MDC CXVI. Deme wir zum beſchluß dieſer materie noch beifuͤgen wollen ein paar kurzgefaßte, und
auf die ſowol von Koͤn. Friedrich L als Fries
drich Wilhelmen verbeſſerte Schleuſen gerichtete Gedichte, die von einer ſinnreichen feder entworfen worden. A
| ige ſchi kallquadern JJ Die Schleuſe an dem Finkenherd iſt ſchwer geacht: A. 1716 unter der Direction mehr gedach Der Brennen Fuͤrſten ruhm iſts aber borten Hrn. Oberlandbau⸗Directoris, Hrn. von m bebalten;| ⸗ Kranzen und Herrn Ingenieurs Kuͤhzen vᷣl⸗ Dann Friedrich Wilhelm hats zu ſtande h lig zu ſtande gebracht, und ganz aus Magde⸗. hier gebracht, . burgiſchen ſandguadern mit eingeſchobenen und Friedrichs Weiſer raht laͤßts nimmerbindern, welche mit ſchwalbenſchwaͤnzen ge⸗ mehr veralten.
bildet fein, verfertiget worden: und iſt darauf folgende aufſchrift verfertiget worden: Zu ſtetswahrender Beſtandigkeit Des die OS T- und WEST SEE zuſammenhangenden,
und zwilchen der ODER und SPREE
lich möchte fein, So faßt fein Enkel mich mit quaderſteinen 2 ein. 1716.;
2tt⸗ w
; 2.; Daß Friedrich Wilhelms ruühm unſterb