Teil eines Werkes 
[Neue Nr. 3245] (1875) Sect. Oranienburg / geognostisch und agronomisch aufgenommen durch G. Berendt und Laufer
Entstehung
Seite
5
Einzelbild herunterladen

0

5

160

Thongruben b. Velten

Profil durch das Havelthal

i. d. Linie der Sectionsgrenze v. Bl. Oranienburg u. Hennigsdorf , zw. Velten und Birkenwerder.

1: 50000

der Länge

Maassstab

1: 2000. der Höhe

120

101

135

Havel . Th. Grub. b. Birkenwerder

Blatt Oranienburg.

Der Untere Diluvialmer­gel tritt an beiden Höhenrän­dern, mehrfach auch grössere Flächen bildend, unter dem Sande

a Jung- Alluvinm,

a Alt- Alluvium,

a Flugbildungen,

hervor und ist bei Velten ( s. d. Titel­bildchen) und dem gegenüberlie­genden Birkenwerder zur Ziegel­Fabrikation durch bedeutendere Gruben angeschnitten. Man kann hier eine Ob. und Unt. Bank un­terscheiden, von denen die erstere sich durch ihre gelbliche, mehr an Oberen Diluvialmergel erin­nernde Farbe von der unteren unterscheidet. Die untere Bank dagegen ist, besonders im feuchten Zustande, dunkelblaugrau und be­sitzt einen hohen Gehalt an fein­sten, abschlemmbaren Theilen, so dass diese Ablagerung allgemein als Thon bezeichnet wird. Frei­lich ist das Gebilde dem Thone bez. Thonmergel sehr nahe ste­hend, hier aber doch nur eine Grenzausbildung zum Thonmer­gel, im Uebrigen aber der ihm beigemengten Geschiebe wegen und seiner ganzen Structur nach zum Unteren Diluvialmergel zu rechnen. Charakteristisch ist das Vorwalten der Feuerstein - Ge­schiebe und Kreidestückchen, von denen wieder die ersteren häu- E figer in den Gruben von Birken­werker, die letzteren in denen von Velten gefunden werden.

Auch die als etwas sandiger zu bezeichnende Oberbank un­

Oberes Diluvium,

d Unteres Diluvium.

a

818

1910

P

d