( 3) Das Masterstudium für das Lehramt an Gymnasien gliedert sich wie folgt:
1. Fach( einschließlich Fachdidaktik)
25 LP
2. Fach( einschließlich Fachdidaktik)
25 LP
Erziehungswissenschaften
30 LP
Praktikum
20 LP
Masterarbeit
20 LP
120 LP
Insgesamt
§3 Dauer des Studiums
( 1) Die Regelstudienzeit des Bachelorstudiums beträgt sechs Semester.
( 2) Die Regelstudienzeit des Masterstudiums beträgt für das Lehramt an Gymnasien vier Semester einschließlich der Zeit für die Anfertigung der Masterarbeit.
( 3) Die Regelstudienzeit für das Erweiterungsfach im Vollzeitstudium beträgt vier Semester.
( 4) Um die Regelstudienzeit einhalten zu können, ist es zweckmäßig, die Module in einer bestimmten Reihenfolge zu belegen. Ihre Inhalte bauen vielfach aufeinander auf. Eine Orientierungshilfe für ein zeitlich abgestimmtes Studium gibt die Modulbeschreibung in der Anlage. Bei der individuellen Studienplanung bieten die/ der speziell für Lehramtsstudierende zuständige Studienfachberaterin/ Studienfachberater der Latinistik bzw. die/ der Prüfungsausschussvorsitzende Hilfe.
§ 4 Abschlussgrade
Der Abschlussgrad des Lehramtsstudiums richtet sich nach dem 1. Fach. Ist Latein das erste Fach, verleiht die Universität Potsdam durch die Philosophische Fakultät den Grad ,, Bachelor of Arts" bzw. ,, Master of Arts", abgekürzt als„, B.A." bzw. ,, M.A.".
§ 5 Studien- und Lehrformen und Prüfungsmodalitäten
( 1) Das Studium setzt die regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit an verschiedenen Lehrformen sowie ihre Vor- und Nachbereitung voraus. Lehr
formen sind:
Vorlesungen( V) Sie dienen der Darstellung größerer Zusammenhänge und der Systematisierung theoretischen Wissens. In ihnen werden abgegrenzte Stoffgebiete unter Heranziehung neuer Forschungsergebnisse in übersichtlicher Form darge
stellt.
Seminare( S) Sie führen als Proseminare in die wissenschaftliche Behandlung ausgewählter Themenkomplexe ein, als Hauptseminare dienen sie deren Vertiefung. Die Studierenden werden durch Referate und Diskussionen in den Ablauf einbezogen.
Grundkurse( GK) Grundkurse sind Veranstaltungen für Anfänger, die speziell Grundwissen vermitteln.
Übungen( Ü)
Sie sind begleitende Veranstaltungen, in denen vor allem Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickelt werden. Die selbständige Lösung von Ü- bungsaufgaben und die Diskussion der Lösungen stehen in ihrem Mittelpunkt.
Praktika( P) Sie dienen dem Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Beherrschung fachspezifischer Arbeitsmethoden.
Weitere Studien- bzw. Lehrformen sind: Exkursion, Ringvorlesung, Kolloquium, freie Themenarbeit.
( 2) Die erfolgreiche Belegung eines Moduls ist jeweils an bestimmte Prüfungsmodalitäten geknüpft. Für ein und dasselbe Modul können eine oder mehrere Prüfungsmodalitäten gefordert sein. Die Prüfungsmodalität ist den Studierenden zu Beginn jeder Lehrveranstaltung eindeutig mitzuteilen. Prüfungsmodalitäten sind:
Klausuren
Klausuren bestehen aus mehreren Aufgaben bzw. Aufgabensammlungen, die von den Studierenden in maximal drei Zeitstunden unter Aufsicht bearbeitet werden müssen. Über die jeweilige zulässige Bearbeitungsdauer entscheidet der/ die jeweils Lehrende.
Referate
In einem Referat fertigt der Studierende zu einer fachwissenschaftlichen Themenstellung eine mündliche Präsentation an. Dabei achtet er neben der fachlichen auch auf die didaktische Aufarbeitung der Themenstellung für die anderen am Modul teilnehmenden Studierenden. Das Referat kann von einer anschließenden Diskussion begleitet sein. In manchen Modulen kann darüber hinaus auch eine schriftliche Fassung des Referats gefordert werden.
Schriftliche Arbeiten
Schriftliche Arbeiten behandeln ein Thema, das aus einem der hierfür zugeordneten Module hervorgeht. Die Studierenden weisen dabei in einem ihrem Ausbildungsstand angemessenen Maße die selbstständige Beherrschung von Methoden und Argumentationsweisen des Faches nach und legen die Ergebnisse in zusammenhängender Form dar.
Mündliche Überprüfungen
Eine mündliche Überprüfung besteht in einer maximal fünfzehnminütigen Befragung des Studieren
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