Heft 
(2005) 5
Seite
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( 3) Das Masterstudium für das Lehramt an Gymna­sien gliedert sich wie folgt:

1. Fach( einschließlich Fachdidaktik)

25 LP

2. Fach( einschließlich Fachdidaktik)

25 LP

Erziehungswissenschaften

30 LP

Praktikum

20 LP

Masterarbeit

20 LP

120 LP

Insgesamt

§3 Dauer des Studiums

( 1) Die Regelstudienzeit des Bachelorstudiums beträgt sechs Semester.

( 2) Die Regelstudienzeit des Masterstudiums be­trägt für das Lehramt an Gymnasien vier Semester einschließlich der Zeit für die Anfertigung der Mas­terarbeit.

( 3) Die Regelstudienzeit für das Erweiterungsfach im Vollzeitstudium beträgt vier Semester.

( 4) Um die Regelstudienzeit einhalten zu können, ist es zweckmäßig, die Module in einer bestimmten Reihenfolge zu belegen. Ihre Inhalte bauen vielfach aufeinander auf. Eine Orientierungshilfe für ein zeitlich abgestimmtes Studium gibt die Modulbe­schreibung in der Anlage. Bei der individuellen Studienplanung bieten die/ der speziell für Lehr­amtsstudierende zuständige Studienfachberate­rin/ Studienfachberater der Latinistik bzw. die/ der Prüfungsausschussvorsitzende Hilfe.

§ 4 Abschlussgrade

Der Abschlussgrad des Lehramtsstudiums richtet sich nach dem 1. Fach. Ist Latein das erste Fach, verleiht die Universität Potsdam durch die Philoso­phische Fakultät den Grad ,, Bachelor of Arts" bzw. ,, Master of Arts", abgekürzt als, B.A." bzw. ,, M.A.".

§ 5 Studien- und Lehrformen und Prüfungs­modalitäten

( 1) Das Studium setzt die regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit an verschiedenen Lehrformen sowie ihre Vor- und Nachbereitung voraus. Lehr­

formen sind:

Vorlesungen( V) Sie dienen der Darstellung größe­rer Zusammenhänge und der Systematisierung theoretischen Wissens. In ihnen werden abgegrenz­te Stoffgebiete unter Heranziehung neuer For­schungsergebnisse in übersichtlicher Form darge­

stellt.

Seminare( S) Sie führen als Proseminare in die wissenschaftliche Behandlung ausgewählter The­menkomplexe ein, als Hauptseminare dienen sie deren Vertiefung. Die Studierenden werden durch Referate und Diskussionen in den Ablauf einbezo­gen.

Grundkurse( GK) Grundkurse sind Veranstaltungen für Anfänger, die speziell Grundwissen vermitteln.

Übungen( Ü)

Sie sind begleitende Veranstaltungen, in denen vor allem Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwi­ckelt werden. Die selbständige Lösung von Ü- bungsaufgaben und die Diskussion der Lösungen stehen in ihrem Mittelpunkt.

Praktika( P) Sie dienen dem Erwerb von Fähigkei­ten und Fertigkeiten für die Beherrschung fachspe­zifischer Arbeitsmethoden.

Weitere Studien- bzw. Lehrformen sind: Exkursion, Ringvorlesung, Kolloquium, freie Themenarbeit.

( 2) Die erfolgreiche Belegung eines Moduls ist jeweils an bestimmte Prüfungsmodalitäten ge­knüpft. Für ein und dasselbe Modul können eine oder mehrere Prüfungsmodalitäten gefordert sein. Die Prüfungsmodalität ist den Studierenden zu Beginn jeder Lehrveranstaltung eindeutig mitzutei­len. Prüfungsmodalitäten sind:

Klausuren

Klausuren bestehen aus mehreren Aufgaben bzw. Aufgabensammlungen, die von den Studierenden in maximal drei Zeitstunden unter Aufsicht bearbeitet werden müssen. Über die jeweilige zulässige Bear­beitungsdauer entscheidet der/ die jeweils Lehrende.

Referate

In einem Referat fertigt der Studierende zu einer fachwissenschaftlichen Themenstellung eine münd­liche Präsentation an. Dabei achtet er neben der fachlichen auch auf die didaktische Aufarbeitung der Themenstellung für die anderen am Modul teilnehmenden Studierenden. Das Referat kann von einer anschließenden Diskussion begleitet sein. In manchen Modulen kann darüber hinaus auch eine schriftliche Fassung des Referats gefordert werden.

Schriftliche Arbeiten

Schriftliche Arbeiten behandeln ein Thema, das aus einem der hierfür zugeordneten Module hervorgeht. Die Studierenden weisen dabei in einem ihrem Ausbildungsstand angemessenen Maße die selbst­ständige Beherrschung von Methoden und Argu­mentationsweisen des Faches nach und legen die Ergebnisse in zusammenhängender Form dar.

Mündliche Überprüfungen

Eine mündliche Überprüfung besteht in einer ma­ximal fünfzehnminütigen Befragung des Studieren­

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