( 4) Das Masterstudium für das Lehramt an Gymna
sien gliedert sich wie folgt:
1. Fach
2. Fach
Praktikum Masterarbeit
25 Leistungspunkte
25 Leistungspunkte
Erziehungswissenschaften
30 Leistungspunkte
20 Leistungspunkte
20 Leistungspunkte
120 Leistungspunkte
§ 4
Abschlussgrade
Der Abschlussgrad des Lehramtsstudiums richtet sich nach dem 1. Fach. Ist Polnisch das erste Fach, verleiht die Universität Potsdam durch die Philosophische Fakultät den Grad ,, Bachelor of Arts" bzw. ,, Master of Arts", abgekürzt als„, B.A." bzw. „ M.A.“
( 5) Das Masterstudium für das Lehramt für die Sekundarstufe I und die Primarstufe an allgemeinbildenden Schulen gliedert sich wie folgt:
1. Fach
Primarstufenspezifischer Bereich
Erziehungswissenschaften
Praktikum
Masterarbeit
§3
Dauer des Studiums
20 Leistungspunkte
10 Leistungspunkte 25 Leistungspunkte 20 Leistungspunkte 15 Leistungspunkte 90 Leistungspunkte
( 1) Die Regelstudienzeit des Bachelorstudiums beträgt sechs Semester. Im Bachelorstudium werden die Grundlagen v.a. der fachwissenschaftlichen Kompetenzen gelegt. Es führt in die Probleme wissenschaftlichen Arbeitens ein, gibt Einblicke in Methoden und Theorien der Polonistik und vermittelt grundlegendes wissenschaftliches Wissen im Bereich von Sprache, Literatur und Kultur.
( 2) Die Regelstudienzeit des Masterstudiums- einschließlich der Zeit für die Anfertigung der Masterarbeit- beträgt für das Lehramt für die Bildungsgänge der Sekundarstufe I und der Primarstufe an allgemein bildenden Schulen drei und für das Lehramt an Gymnasien vier Semester. Das Masterstudium umfasst einzelne Fachmodule die sowohl der weiteren Vertiefung der Ausbildung in den fachwissenschaftlichen Bereichen als auch der Verknüpfung von fachspezifischer und fachdidaktischer Ausbildung dienen.
( 3) Um die Regelstudienzeit einhalten zu können, ist es zweckmäßig, die Module in einer bestimmten Reihenfolge zu belegen. Ihre Inhalte bauen vielfach aufeinander auf. Eine Orientierungshilfe für ein zeitlich abgestimmtes Studium gibt der Studienverlaufsplan( s. Anlage 2). Bei Abweichung von diesem Plan ist zu beachten, dass die Einschreibevoraussetzungen für einzelne Modulveranstaltungen erfüllt sein müssen. Bei der individuellen Studienplanung bieten die/ der speziell für Lehramtsstudierende zuständige Studienfachberaterin/ Studienfachberater des Instituts für Slavistik bzw. die/ der Prüfungsausschussvorsitzende Hilfe.
§ 5 Studien- und Lehrformen
Das Studium setzt die Teilnahme und aktive Mitarbeit an verschiedenen Lehrformen sowie ihre Vorund Nachbereitung voraus. Lehrformen sind:
Vorlesungen( V),
sie geben einen zusammenfassenden Überblick über einen wissenschaftlichen Gegenstand und seine theoretischen und methodologischen Grundlagen bzw. behandeln spezielle Probleme eines Wissensgebietes unter Heranziehung neuer Forschungsergebnisse.
Einführungen( E),
sie vermitteln im Überblick Grundbegriffe der jeweiligen polonistischen( slavistischen) Teildisziplin, Analysetechniken und deren theoretische Fundierung.
Seminare( S),
sie basieren auf den in den Einführungen erworbenen Kenntnisse und leiten zu einer zunehmend aktiven und selbständigen Aneignung des fachspezifischen Wissens sowie der entsprechenden Analysetechnikern über. Darüber hinaus vermitteln sie Einsichten in kompliziertere und interdisziplinäre Zusammenhänge und fordern vom Studierenden eine kritisch- argumentative Haltung gegenüber den wissenschaftlichen Positionen auf der Basis eigenständiger Orientierung in der Fachliteratur. Seminare gibt es als Pro- und Hauptseminare, je nachdem, ob sie Teile von Grund- oder Aufbaumodulen sind.
Übungen( Ü),
sie sind( v.a. Vorlesungen) begleitende Veranstaltungen, in denen Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickelt werden. Die selbständige Lösung von Übungsaufgaben zum Vorlesungsstoff und die Diskussion der Lösungen stehen in ihrem Mittelpunkt. Übungen dienen darüber hinaus der Aneignung sprachpraktischen Wissens sowie der Entwicklung interkultureller fremdsprachlicher Kompetenzen.
Praktika( P),
sie dienen dem Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Beherrschung fachspezifischer Arbeitsmethoden und dem Kennen lernen der spezifischen Unterrichtsbedingungen.
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