Heft 
(1995) 9
Seite
131
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III. Fakultative Veranstaltungen

Aus einem breiten Angebot können fakultative Ver­anstaltungen( Vorlesungen, Seminare, Praktika und Exkursionen) gewählt werden. Der Student entschei­det in Absprache mit dem Vorlesenden über die Form des Abschlusses.

IV. Freies Studium( 16 SWS)

Aus dem Lehrangebot der Universität wählt der Stu­dent Veranstaltungen aus.

1. Ökologie/ Naturschutz

Fach

V

Ü/ P

SWS Tage Komplex­praktika

Zellbiologie

Ökologische Biochemie

Vegetationsgeschichte

Biogeographie

Ökophysiologie

Ökologie der Mikroorganismen 4 156)

22222+

2

4

5

2

2

2

2

10

50

Nutzpflanzenkunde

Nutztierkunde

2 2

Pflanzensoziologie

222

( 0

§ 5

2

Terrestrische Ökosysteme

2

12

Humanökologie

Individualentwicklung( Mensch) 2

Einführung in die Limnologie 2

Geoökologie

Naturschutz/ Landschaftspflege 2 Umweltmikrobiologie

Ökoethologie

Populationsökologie

Streßphysiologie der Pflanzen

Spez. botan. Best.übungen

2

2

22232

Methoden der Verhaltensbiolog. 2 Biotop- und Artenschutz

Umweltanalytik

Limnische Ökologie

Exkursionen in Schutzgebiete

Hochgebirgsexkursion

Meeresbiolog. Exkursion

2

5

2

38

2. Physiologie/ Biochemie

Fach

V

100

5

5

A

new 5 ado

5

5

5

SWS Tage

Ü/ PbKomplex­

praktika

110

5 0

5 dil

Zellbiologie

Ökologische Biochemie

Analytische Biochemie

Physiol. der Mikroorganismen 2

2222

2

4

5

2

2

10

10

Phys.- chem. Methoden

der Strukturaufklärung

Spezielle Biochemie

Biotechnologie

Biochemie der Photosynthese

222I

2

2

2

Zellphysiologie der Pflanzen

2

Immunchemie/ Proteinchemie

1

Mikroskopische Techniken

2

10

Entwicklungsphysiologie der Pfl. 2

Streßphysiologie der Pflanzen

2

Molekularbiologie II

3 s

5

Enzymologie obs

2

5

Enzymkinetik Ökophysiologie Biophysikal. Chemie

Umweltanalytik Radioaktive Nukleide Zell- und Entwicklungs­

physiologie der Pflanzen Zellphysiologie Makromolekülanalytik

2

23

2

3

5

5

505

10 tis

Ausbildungsinhalte

( U)

sib

( 1) Naturwissenschaftliche Grundlagenfächer Für die wissenschaftliche Bearbeitung biologischer Fra­gestellungen und für das Verständnis biologischer Er­scheinungen sind Kenntnisse der Mathematik, Informa­tik, Physik und Chemie unerläßlich. Diese werden über­wiegend im Grundstudium vermittelt und im Hauptstudi­um bei der Lösung biologischer Aufgaben vertieft.

( 2) Biologische Fächer

Das zum Diplom führende Studium muß zunächst dieje­nigen Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten vermitteln, die wissenschaftliches Arbeiten auf biologischem Gebiet erfordert. Diese Grundlegung dient dem naturwissen­schaftlichen Verständnis der Lebensformen und Prozesse und soll ein Basiswissen schaffen, das bei anschließender Vertiefung und Spezialisierung die Einordnung von De­tailwissen in den Gesamtzusammenhang ermöglicht. Es wird deshalb in den biologischen Grundveranstaltungen ( Zellbiologie, Mikrobiologie, Botanik, Zoologie, Pflan­zenphysiologie, Tierphysiologie, Biochemie, Genetik) angestrebt, allgemeine Gesetzmäßigkeiten exemplarisch darzustellen und durch Praktika und Übungen zu vertie­fen. Im Hauptstudium werden entsprechend der gewähl­ten Spezialisierungsrichtung unterschiedliche biologische Teilgebiete auf der Grundlage moderner Forschungser­gebnisse und deren Anwendung vermittelt. Versuche mit Tieren werden im Rahmen der Ausbildung zur Vermitt­lung der für einen Biologen notwendigen Grundkenntnis­se durchgeführt. In der Diplomarbeit ist die Fähigkeit zur selbständigen wissenschaftlichen Arbeit unter Beweis zu stellen.

( 3) Berufspraktische und nichtbiologische Studienanteile Die beruflichen Anforderungen an Diplom- Biologen sind vielfältig und wegen des raschen wissenschaftlichen Fort­schritts sehr veränderlich. Das Studium muẞ daher zu­sätzlich zum Fachwissen berufspraktische Erfahrungen ( Berufspraktikum im Umfang von 6 Wochen) und nicht­biologische Grundlagenkenntnisse aus dem Fächerkanon der Universität berücksichtigen.

§ 6

Lehrveranstaltungsformen

Vorlesungen( V)

vermitteln größere Zusammenhänge und systemati­siertes theoretisches Wissen. Spezialvorlesungen im Hauptstudium dienen der Darstellung eines abge­grenzten Stoffgebiets unter Heranziehung neuerer

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