Heft 
(2001) 4
Seite
87
Einzelbild herunterladen

Diese Bewertung wird von allen Mitgliedern der Aus­wahlkommission für jedes fachspezifische Kriterium vorgenommen und im Wege der arithmetischen Mitte­lung zu einer Messzahl geformt, die dann die Rangfol­ge der Bewerbungen bildet. Bei gleicher Messzahl entscheidet die Durchschnittsnote der HZB, nachrangig die Wartezeit und notfalls das Los.

( 5) In Studiengängen, in denen durch eine Feststel­lungsprüfung die studiengangbezogene Eignung fest­gestellt wird, werden die Studienplätze innerhalb der Quote nach§ 7 Abs. 4 Buchstabe c HVVBbg allein auf Grund des Ergebnisses der Eignungsfeststellungsprü­fung( Rangfolge) vergeben.

( 6) Erscheinen Bewerberinnen oder Bewerber nicht zum Auswahlgespräch oder kann das Auswahlgespräch aus Gründen, die die Bewerber zu vertreten haben, nicht zu Ende geführt werden, besteht kein Anspruch auf einen weiteren Termin.

§ 4

Auswahlentscheidung

( 1) Die Entscheidung über die Auswahl trifft die Rektorin/ der Rektor der Universität Potsdam auf der Grundlage des protokollierten Vorschlags zur Zulas­sungsentscheidung der jeweiligen Auswahlkommissi­

on.

( 2) Das Ergebnis der Entscheidung der Rektorin/ des Rektors wird den Bewerberinnen und Bewerbern schriftlich mitgeteilt. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

§ 5 In- Kraft- Treten

Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Veröffentli­chung in den Amtlichen Bekanntmachungen der Uni­versität Potsdam in Kraft und wird erstmals beim Ver­gabeverfahren für das Wintersemester 2001/2002 an­gewandt.

Anlage

zur Satzung zur Vergabe von Studienplätzen im Ergebnis eines Auswahlgespräches in örtlich zulassungsbe­schränkten Studiengängen der Universität Potsdam vom 28. Juni 2001

( Studiengangspezifische Bewertungsmaßstäbe)

Bei der Gewichtung der Einzelfächer werden nur Oberstufenfächer( letzte vier Halbjahre) berücksichtigt

Fach/ Studiengang

Allgemeine Sprachwissen­Schaft( Patholinguistik)/ Diplom

Gewichtung HZB- Note

Einzelfachnoten

einfach Biologie,

Mathematik, Deutsch,

( falls Leistungs­

sonst x 1,5

Berufsausb./ Prakt. Tätigkeit Einschlägige Berufsausbildung ( Gesundheits- und Sozial- oder pä­dagogischer

Be­

Auswahl- sonstiges gespräch

Englisch x 2

kurs),

reich)

Informations­

technologie

10%

50%

Biochemie/ Diplom und

20%

20%

Biologie/ Lehramt

Freiwilliges soziales Jahr

Mathematik,

Chemie, Physik,

ersatzweise:

Biologie,

Informatik

( Leistungskurse

doppelt)

Deutsch LSIP/ P 25 SWS

25%

25%

50%

nur Deutsch

87

88