den feyen, nicht, wie Paulini') meint, die Gegend um Friesack ausgemacht habe, ist schon von Gcrcken bemerkt worden *). Dieser Gau ist in keinen Slawischen Gegenden, sondern im Sachscnlande zu suchen, wohin er ausdrücklich in den erwähnten Nachrichten versetzt wird *).
Das Land Glin,
Das Land Glyn oder Schelm wird im Jahre 1232 zum ersten Mal in einer Urkunde der Markgrafen Johann I und Otto III gedacht, worin sie der Stadt Spandow, indem sie diese mit Brandenburgschem Rechte bewidmen, die Versicherung geben, es sollte jede Stadt im Lande Elin ihr Recht von Spandow empfangen*). Demnach mußten sich in diesem Lande damals noch keine mit Deutschem Stadtrechte versehene Städte befinden, weil sie sonst nicht aus Spandow hätten ihr Recht empfangen können, und^ Kremmen (Oemeue) und Bochzow, das spätere Bötzow und heutige Oranienburg, waren nur Burgen, vielleicht mit beträchtlichen Dörfern daneben. Als bekannte Orte dieser Gegend werben, fie in einer Urkunde vom Jahre 1217. zuerst genannt«), und im Jahre 1236 ward der erstere merkwürdig durch den Vertrag über die Abtretung des Landes Stargard an die Markgrafen, den der Herzog Wratislav
1) (Komment- so ks^is 70.
2) Gercken's Vers, einer geogr. Nachr- von d. M- Brand. S. 183.
3) In in gui vocaUir knbssri vrU.ie XXHI.
cnelvsti igae concremLt»« a.. 823 . 2 ^^-
'1, 1. 8erip>t. lisr. Oerros». »3 823.
4) Urk. Rr. 1. in Dilschemann'S dipl. Gesch. d. Test. Spandow S. 131.
5) Gercken's Stiftshist. v. Brand. S. 418.