Gut zu sei)«/ darnach bezeichnet wurde. Au manche» Orten muß man jedoch den Theilnehmern an der Gründung oder der neuen Einrichtung eines Dorfes, auch wenn dieselben nicht das eigentliche Schulzcuamt in demselben zu versehen hatten, den Titel von diesem Amte beigelegt haben; wenigstens kommen schon im Landbuche mehrere Dörfer vor, worin mehrerer Personen unter dem Namen von Schulzen gedacht wird. So heißt es in der Altmark von dem Dorfe Natterheide, dessen Feldmark 26 Hufen enthielt, worüber Albert von Redern das oberste Gericht besaß, cs hätten die dasigcn Schulzen 5 Freihufen, wovon der eine anstatt des Lehnpferdcs dem gedachten Edlen 1 Pfund, der andere aus demselben Grunde Z Vierdinge zu entrichten habe *). Von dem Dorf oder Flecken Blumbcrg im Barnim sagt das Landbuch in dieser Beziehung, daß die dasi- gen Schulzen von der 124 Hufen betragenden Feldmark 14 besäßen 2 ), und bei dem Dorfe Goltz in der Uker- Mark erwähnt es zwar anfangs nur 4 Hufen, die der Schulze besitze, zuletzt fügt es aber die Bemerkung hinzu, die Schulzen dieses Dorfes hätten, außer den 4, noch 12 Hufen, welche von ihnen verpachtet scycn»). In neuester Zeit zeigen sich fast in jeder märkischen Provinz in einzelnen Dörfern zwei Lehnschulzen, welche zum Theil vom Anfänge an, diese Namen getragen haben, zum Theil durch den Uebergang des Namens Lehmann in den eines Lehn-
1) sunt XXVI. mansi —. krekecti Indent V.
ruausns cto vnns »it »it I. mareana Elverts No IleNeru
pro vc^uo oxxeciisli et alius tres lertnne» s>ru e^uo expecliaii etiam Elvert» ile Hebern. Landbuch S> 241.
2) — krekeeti ilüäeru liaNsut XIIII. inansos. Landbuch S. 76.
3) Italiet 1-XII. inansos, Quorum — prekectu» I1II. . —. In eaäom vilia ^relccti Ilavout XII- mansos ultra »uatuor ^reäicto» gui eciaiu »oluuut oi». Landbuch S. 1Ü6.