des Lehnschulzen und eines Lchnbauern zwei Frcihöfe entstanden zu seyn '); in Kerkvw, worin es jetzt außer den gewöhnlichen Dorfbewohner» nur zwei Freihöfe giebt, zeigt das Laudbuch einen Lehnschulzen und einen Freibauern»). Eben so stand es damals in Kossebue, wo jetzt drei Frei« Höfe sind»), und in Lübars gab es 1375 einen Lehnschulzen, jetzt einen Freihof ^).
Freihöfe neben den Schulzengütern finden sich in der Altmark nur in der Vogtei Arneburg, wo sie heute in nicht unbeträchtlicher Zahl angctroffen werden. Ueber Freibauern in der Prignitz, dem Havellande, der Zauche, im Barnim und im Lande Lebus fehlt es an älteren Nachrichten, doch zeigten sich, wenigstens in den beiden ersten Ländchen, in neuerer Zeit einzelne Personen in diesem Verhältnisse. Fünf Freibauern gab es z. B. in dem Dorfe Drewen bei Ky» ritz, zwei Freibauern zu Steffin im Ruppinschen Kreist, zwei Freihöfe zu Gülpe im Havellande, im Kietz bei Brandenburg, und einen Freihof zu Rofchow, wo es nach dem
«quo. Landbuch S. 213. BratringS Beschr. d. M. Braud. Thl. 1. S. 341.
1) Dgl. S. 221. N. 2. und Bratring a. a. O. S. 344.
2) Lec/cou» — krekectua badet V. Huartalium lidertatem et llat ceusum NIMM lertonem. — Hennebe Vicliove II cboro- rum Werkte,» in,Io 3»t I marcam äictis kervver ciuidu» in Lalrweäel et XXVII äenariorum levium et II Mutlos a lobanns 3e Lnisedecle. Landbuch S. 213. Bratring a. a. O. S. 343.
3) — Vreksctua idi3em badet III manrorum cum III cboris slbgiuia lidertatem pro eguo plieuäi. Oeries 3s Hagen badet 1n3e III cboroa siliginls. Hcmiebe Le^e badet II mansorum cum II cboris lidertatem. Venetur a3 precariam pro XXVIII krustis. Landbuch S. 218. Bratring a. a. O. S. 340.
4) pretectus badet II krustorum lidertatem, 3e gui- du» clat unam msrcam liliia bervveri et VI moä. »veue. Land-
Buch S. 215. Bratring a. a. O. S. 345.