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vorhandene Planzeichnungen ersehen lassen, einst in englischem Geschmack gehalten war, weist einen schönen alten Baumbestand auf.
Auch hier haben v. Rochows Jahrhunderte lang gesessen, später haben zwei von Plessows ,,, Nicolaus und Johannes cives in Brandenburg" Pacht und Zins von 2 Häusern inne. Für zeitweiligen Besitz einer Familie von Sachtleben zeugt deren Wappen am Sims des einen Flügels, der danach von ihr errichtet sein dürfte. Im Jahre 1726 erwirbt Staatsminister von Görne das Rittergut. Danach sitzt ein Amtmann Brennecke darauf.- Nach kurzer Kaffeerast geht es bei sinkendem Tageslicht weiter nach Glindow, von wo ein neuzeitliches Postauto die Teilnehmer schnell und bequem nach Werder a. H., dem Endziel dieser lehr- und eindrucksreichen Wanderung führt, für deren sorgfältige Vorbereitung und folgerichtige Durchführung den Herren der Führung aufrichtiger Dank gebührt. Dr. Kirchner.
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Der Bronzefund von Zielenzig, Kreis Oststernberg.
Von Dr. Albert Kiekebusch.
Durch freundliche Vermittlung des Herrn Regierungspräsidenten von Frankfurt a. O., des Vertrauensmannes der Provinz, Prof. Dr. Götze, und des Pflegers M. M. Lienau, konnte das Märkische Museum 1925 einen wertvollen Bronzefund erwerben, der im März 1924 von Herrn Friedr. Thieme in Zielenzig, Bahnhofstr. 289, beim Umgraben seines Kartoffelackers im Osten der Stadt ,, in Spatenstichtiefe" gefunden worden ist ( Märk. Mus. II. 26 547/62). Taf. IV.
Es handelt sich um einen Gießerfund aus der ersten Hälfte der 3. Periode der Bronzezeit, also etwa aus dem 14. vorchristlichen Jahrhundert.
Bezüglich der Gießerfunde vgl. meine Ausführungen gelegentlich der Behandlung des Bronzefundes vom Dammfelde bei Cöpenick in der Zeitschr. f. Ethnol. 1920/21, S. 265/69.
Eine genaue Beschreibung der einzelnen Fundstücke mit Angabe der Maße, des Gewichtes usw. habe ich bereits in der Festschrift zum 70. Geburtstage Mich. Mart. Lienaus( 11. 1. 27) veröffentlicht. Hier sei nur angefügt, was zum Verständnis der Abbildungen nötig ist.
Die beiden massiven Armringe sind auf der gewölbten Außenseite mit einem verschieden gestalteten Tannenzweigmuster geschmückt, das beim größeren Ring durch starke Abnutzung der Oberseite gelitten hat. Beide Ringe sind an einer Stelle durchgebrochen oder durchgeschnitten. Beim kleineren muß man auf den Gedanken kommen, daß der Ring beim Gießen auseinandergerissen ist, so unregelmäßig ist der Bruch; beim größeren dagegen ist der Einschnitt glatt und regelmäßig