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Urgeschichte sehr wertvolle Dienste leisten. Voraussetzung dafür aber ist, daß sich nur ein Mann an diese synthetische Arbeit wagt, der vor allem das prähistorische Feld vollkommen überschaut. Viele haben diese Darstellung gewagt, die meisten aber sind gescheitert. Walter Schulz ist es geglückt. Besonnen abwägend, hat er sich vor allen Auswüchsen einseitiger Wertschätzung ferngehalten. Beide Bücher wollen keine neuen Forschungen bringen, sondern ein Bild vom Leben unserer germanischen Vorfahren entwerfen, wie es sich auf Grund der urgeschichtlichen Funde unter Zuhilfenahme der frühgeschichtlichen Ueberlieferung und dem Sprachgute, das uns vorgeschichtliche Verhältnisse erschließt, heute gewinnen läßt. Die Schriften erfordern keine Vorkenntnisse und bleiben trotzdem nicht an der Oberfläche. Ein Schriftennachweis als Anhang wird jedem Weiterstrebenden willkommen sein. So seien beide Büchlein jedem Freunde heimischer Altertumskunde bestens empfohlen. Dr. Ernst Sprockhoff.
Dr. Georg Winter: Die Schlacht bei Fehrbellin. Ruppiner Heimat. Heft 1. Neuruppin 1925.
Die Schrift, die zum 250jährigen Gedenktage der Schlacht bei Fehrbellin erschienen ist, gründet sich auf beste Quellen. Nach einer kurzen Orientierung über die allgemeine politische Lage zeichnet W. in klaren Strichen ein Bild jener denkwürdigen Tage um den 18. Juni 1675. Wohltuend wirkt, daß W. auf jede rednerische Ausmalung der Ereignisse verzichtet, wodurch er eine größere Wirkung durch die Tatsachen an sich erzielt. Dem Lehrer in der Schule wie dem Freunde der Heimat wird das Dr. Ernst Sprockhoff. Heft eine gleich wertvolle Gabe sein.
A. Splittgerber: Geschichte der Stadt und des Kreises Züllichau. Jubiläumsschrift( 1527-1927). Selbstverlag. Druck und Kommission von Herm. Hempel u. Sohn in Züllichau. 1927.
,, Pfingsten 1927 sind es 400 Jahre her, daß von der Stadt Züllichau, als der ersten der Mark Brandenburg, die Reformation angenommen wurde." Der Verfasser, lange Jahre hinduch Superintendent in Züllichau, schöpft namentlich aus älteren Chroniken und den Akten der Superintendentur. Er bietet nicht gerade tiefgründige Forschung, wohl aber eine geschickte Zusammenstellung des Materials, die allen Züllichauern, aber auch dem Freunde märkischer Geschichte willkommen sein wird. Die älteste Zeit kommt etwas schlecht weg. Daß die Toten während der Steinzeit verbrannt worden sind, dürfte in dieser Verallgemeinerung wohl zum ersten Male gedruckt worden sein. Otto I. hat nicht im 11. Jahrhundert regiert, sondern im zehnten. In den Kämpfen Boleslavs gegen Heinrich II. hatte Crossen- Züllichau unendlich zu leiden. Damals wurde die Burg erbaut. Die Entstehung der Weinberge wird dem 12. Jahrhundert zugeschrieben. Die älteste Urkunde, in der Züllichau als Stadt erwähnt wird, stammt aus dem Jahre 1319. Naturgemäß wird die kirchliche Entwicklung besonders ausführlich behandelt, wobei das„ Züllichauer Gesangbuch" mit Recht eine hervorragende Rolle spielt.