Heft 
(1927) 36
Seite
140
Einzelbild herunterladen

28

140

a

Einen Höppa( Taufrosch), die in den Wiesen hoppen, tut man in einen Mürrenhaufen( Ameisenh.), da bleibt ein Haken( Knochen * X vom Frosch) übrig, damit hakt man sich seinen( Bräutigam) heran. Wenn eine Schwangere in den Backofen kriecht(?), kriegt das Kind rote Haare. Eine Schwangere hat hochgekuckt nachen Kirschbaum, hat das Kind eine Kirsche( solchen Fleck) gekricht auf die Stirn. Eine Schwangere soll nicht Holz über die Knie knacken, sonst knacken dem Kinde die Füße; nicht durch den Zaun mit der Leine kriechen, sonst kriegt das Kind eine Sch.inge um den Hals, es er­hängt sich.

1X

a

a

5X

Kinder soll man nicht bei Schnee entwöhnen, sonst kriegen sie graue Haare; nicht die leere Wiege wiegen, sonst kriegt das Kind Leib­schmerzen. Vor sechs Wochen die Kinderwäsche immmer vor Sonnen­untergang reinnehmen( ins Haus), der Mond darf sie nicht beschei­nen; nicht unter einem Jahr die Haare abschneiden. Wenn man einem Kinde mit dem Besen dreimal überm Kopf weg( durch die Luft) schlägt, wächst es nicht mehr. Die Haare des Kindes bei zunehmendem Monde schneiden. Finger ungeborener Kinder leuchten nur Spitzbuben, anderen nicht.

Der Knappenär( Storch) bringt die Kinder. Die Unna­ärdschen vertauschen die Kinder. Die Hannselmannken ( Heinzelmännchen) sind früher bei den kleinen Kindern gekommen und haben sie verwechselt. Auch gesagt: Hännselmannken. Salz und Dill soll man gegen Anhexen und Berupen in die Wiege legen.

Helm heißt die Glückshaube der Kinder, eine Haut, die allein auf dem Kopfe sitzt. Die Nabelschnur wird in der Ofenröhre ge­3x trocknet und fein geklopft. Wenn ein Kind krank ist, ihm eingegeben. Wenn ein Kind geboren ist, nichts verborgen, ehe es getauft ist, sonst schleppt das Kind alles weg, verschenkt es.

Zur Taufe lud die Hebeamme mündlich ein, genannt Nothebeamme, Wickelmutter, Bademutter, auch Jüsthebeamme, weil sie nichts gelernt hat, nur so ist. Das waren früher die Bötfrauen( klugen Frauen). Es gab damals kein Trinkgeld. Jetzt schickt sie einen Gevatter­brief.

Wie das Kind fünf Sinne hat, soll es auch fünf Paten haben, beim Mädchen drei Mädchen und zwei Männer, beim Jungen zwei Mädchen und drei Männer. Ein Mädchen hält eine Frau, einen Jungen ein Mann über die Taufe. Bis zur Taufe trägt die Hebeamme das Kind. Nach 4X der Taufe sagt sie: ,, Enen Heiden hebben wi wechbröcht, enen Christen

bring'n wi wädda". Zurück trägt das junge Mädchen. Wenn sie von der Taufe zurückkommt, sagt sie zu den Eltern: ,, Hier bringe ich meinen Paten, Gott lasse ihn gut geraten, Gott lasse ihn gut gedeihen". Wäh­rend der Taufe arbeitet die Mutter alles mögliche, näht, strickt, faßt alles ein bißchen an. Wenn es ein Junge ist, tut es der Vater, Taufzeugen sind Mädchen und Männer.

das

3x

der

best

Leic

Beg

lauf

(=

nich

xGrä

Wur

Ged

Ma

dac

SC

,, Hi

Kar

gra

Ko

und

me

hab

ein der

Br

be

ein

VO

Se

die

Ta

W

gr

( h

sit 6 NEI

RAN

7.U

B

an