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Die Paten legen in den Patenbrief, ein Papier mit einem Spruch, das Geld rein. Dem Kind wird er in die Wiege untern Kopf gelegt. 3 ×
Kinder küssen im Dunkeln die Zehen vom toten Großvater. Mit xx der Zehe vom Toten soll man bei Zahnschmerzen die Backe vom Kinde bestreichen, das herangebracht wird. Auf dem Lande hatten sie keine Leichenhallen, die Leiche stand in der Scheune oder im Stall bis zum Begräbnis.
Dem Toten soll man Schnaps in den Hals gießen und wieder raus- 3X laufen lassen, und dem Trinker zu trinken geben. Ein großes Jräfinitz (= Begräbnis, das Totenmahl) hatte man früher. Der Prediger will es 3X nicht, jetzt bloß Kaffee. Man sagt: ,, Jetz jäfft et Jräffnitz". Auf den Gräbern hatte man hölzerne Kreuze oder ein aufrechtes Brett. In Kirchen wurde ein Kranz auf einem Kissen eingerahmt und unter Glas aufgehängt, Gedenktafeln für Krieger und die Orden darauf. Totschlag(= toter Mann). Da ist ein Armer von einem Soldaten erschossen worden. Er dachte, es wäre ein Schweinehändler mit viel Geld. Wo ein Totschlag ist, soll man Zweige hinschmeißen, da ist ein Haufen Zweige. ... Hier is en Totschlach." Selbstmörder werden im Dunkeln mit der Karre auf den Kirchhof gebracht und in der Ecke dicht an der Mauer hegraben. Eine Hebamme wollte nach ihrem Tode alle ihre Bücher unterm Kopfe haben im Sarge. Früher kriegten die jungen Mädchen Ohrringe und Fingerringe mit, haben Totengräber ausgegraben, jetzt deshalb nicht mehr. Kindern wird eine Puppe mitgegeben, wo sie gerne mit gespielt haben.
Beim Begräbnis kriegt im Sarg eine Braut den Brautkranz auf und einen besonderen Totenschleier, der mit seinen zwei Teilen an die Seiten der Braut zu liegen kommt, einen Myrtenstrauß in die Hand und ein Brautkleid an. Eine junge Frau kriegt eine weiße Haube auf, mit Myrten bestochen, die wird bloß für die Toten gemacht. Eine alte Frau eine einfache weiße Mütze.
Mit einem Erbschlüssel kann man Diebe rauskriegen.
3X
Die Seele sieht aus wie eine weiße Taube. Auf den Gütern wird von den Tagelöhnern die Heringsseele an die Decke geschmissen, die 4x Seelen sollen alle nach oben an den Himmel, sagen sie. Manchmal saẞ die ganze Decke voll.
Das Likhuhn, wenn es hochfliegt und ruft, so stirbt einer. Bei Tage ist es im Wasser und in Gräben, hat das Nest im schelpijen Wata, im Schelp( Schilf), ist schwarz wie eine Krähe. Auch hel, gräulich(?). Wenn sie durch die Luft fliegen und schreien: Hool lik ( hole Leiche), dann sagt man: stirbt bald einer, gibt es bald Regen.")
Am Sonnabend nicht spinnen, sonst kommt man in den Mond zu sitzen. Eine olle Frau hat Sonnabends gesponnen, die sitzt im Mond. 6Ein Mann hat Sonntags Holz gehackt, der ist in den Mond gekommen.
4x
1) Nach der ersten Angabe wäre an das große Wasserhuhn, die Lietze zu denken. Das Hochfliegen und der Ruf hool lik erinnert an den Ruf des großen mitBrachvogel: plü jriet, und me( kurzes e) Lief. Sein Ruf deutet auch Regen an. Kreis Teltow.
nehmen.