Heft 
(1927) 36
Seite
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Die Auszüge aus den Akten der Pfarrkirche, die teilweise unge­ordnet, in Säcken verpackt, in der Mönchszelle lagen, beginnen mit dem Jahre 1541 und enthalten neben den Einnahmen und Ausgaben Angaben aus dem Jahr- und Schuldregister, einem Kaufbuche, dem Glockenregister, dem Besoldungsregister, den Gnewikowschen Rechnungen, den Korn­rechnungen. Auch die Kirchenordnung, d. i. eine Art Stuhlregister und Nachrichten über, die Kirchenvisitationen von 1541 und 1692, sind uns überliefert. Insgesamt sind es 95 Stücke, die er ausgezogen hat, dazu Abschriften von 276 Briefschaften und Papieren.

Auch die Zinsregister der Stadt sind von Beginn des 15. Jahr­hunderts an meistens erhalten. Dann bringt er Auszüge aus dem Ver­tragsbuch von 1547 an, einem Zinsbuch für die Aufnahmen für die Mittel­und Uckermark von 1545 bis 1624, dem Lagerbuch um 1600, Zinsbüchern über die Ratsgüter Stöffin und Treskow, einem Stadtbuch mit Urkunden­privilegien usw., Auszüge von den verschiedensten Briefen von und an den Magistrat, ausführliche Berichte über den Aufstand von 1594, eine Zusammenstellung der Bürger( immer je 4), die je einen Stadtsoldaten zu besolden hatten( aus dem 15. Jahrhundert), ein Fischbuch von 1604, das dem Unfriedenbuch von 1602 bis 1604 folgt, Verordnungen über die Ge­sundheitspflege und die Auszüge aus dem Geheimen Buch des Rats um 1615. Wir finden ferner eine Feuervisitationsliste, eine Seelenliste des 3. Viertels und Nachrichten über verschiedene Visitationen, die Feldmann selber vorgenommen hat. Die beiden Werke von Dreyhaupt, Saalkreis und Büsching, Topographie werden von ihm eingehend gewürdigt. Zwi­schen den Auszügen von Büsching steht ein Verzeichnis der wüsten Feld­marken nach dem..Landbuch der Grafschaft Ruppin, welches 1525 durch D. Wu'fgangk beschrieben" worden ist.

Diese kurze Angabe des reichhaltigen Inhalts zeigt, wie wichtig die sogenannte Feldmannsche Chronik ist.

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Siedlungsarchäologische Uebungen

und Studien im Märkischen Museum.

Jahresberichte Oktober 1924 bis Oktober 1927.

Von Dr. Albert Kiekebusch.

Der letzte Bericht erschien in der Festschrift zur 50- Jahrfeier des Märkischen Museums. Entsprechend den veränderten Zeitverhält­nissen konnte der Seminarbetrieb nach verschiedenen Richtungen aus­gebaut und sogar umgestaltet werden. Die regelmäßigen Sitzungen wur­den selbstverständlich beibehalten. Typologie und Chronologie der alten, vor allem aber neu eingelieferter oder erworbener Funde nahmen einen erheblichen Raum ein. Auf das Bestimmen der Fundstücke wurde größ­ter Wert gelegt.