Falkenberg in der Mark.
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wich, Hans Bowitz, Obes Wilcke, Peter Kulicke, Peter Spönigke, Martin Keuncdel. Tias Kulicke, Drewes Berlin, Caster Bowitz, Martin Köhler,
Hans Künckel, Tias Tismar, Peter Salomon, Andreas Tewolt, Paul Bowitz, Martin Retz, Hans Heiliger und Berger Möller.
9. Flurnamen.
Die Umgehung unseres Dorfes hat eine reiche und merkwürdige Auswahl von Flurnamen aufzuweisen. Gewässer-Namen haben wir bereits eine Anzahl im 2. Kapitel (Fischerei) kennen gelernt. Reiche Ausbeute gewährt in dieser Beziehung auch das Revisionsprotokoll von 1735. Darin heißt es zunächst: „Die jetzige Hütung waren vormals Fischerei und Garnzüge“ (also soweit war das Land schon ganz wasserfrei geworden) als Herrenzug (eine Rehne, die Kietzer haben hier die Koppelweide) Piere,
Kahre, Reiherbusch (mit der Reiherbuschbrücke), Sommerwasser, Saatseckel, kleine Pfuhl, kleine Kähre, Tiefe, Pferdelanke, Lübbehörste (1778 der Lebbichin (Lübbigienischer Steig), Krähennest und Große Timpfel „diese alle wären versandet“ fügt das Protokoll hinzu. Wir finden dann folgende Wiesenbenennungen: Vor die Gründe, darauf die Kirchenwiese mit 32 Fuder Heu und die Bullenwiese; Damm-Wiesen (auch Dammkavcln), ^ heben sich vor vorbenannten an und gehen bis an das Fließ, hintenwärts bis an die Hütung; Klappenwiesen, gehen hinter denen Gärten an zwischen zwei Fließen bis nach dem Strome; Seewiesen, gehen an der See entlang; Seggetorfwiesen, hat der herrschaftliche Weinmeister eine Wiese, liegen zwischen Seewiesen und den Steinkuten; Klingende Fließwiesen, darauf die Wiese des herrschaftlichen Jägers, so im Dorfe wohnt, 2 Fuder;,' Schlangenwinkel, liegt nach der Landseite, ist ein springigter Berg mit Biesen bewachsen; Krug-Galike liegt zwischen der herrschaftlihcen Wiese und der Heide; Biesenwerder; S teinkute n. /'
Wir verzeichnen ferner folgende Bennenungen und Flurstücke: Mühlenfließ. als die eigentliche Grenze zwischen Falkenberg und Coethen anzusehen; Weinberg, gegenüber der Wassermühle am Weg nach Hohenfinow; Eichholz, am Wege nach Hohenfinow; Sorgengrund mit der Sorge (.statistische Notizen 1785), einem Coethenschen herrschaftl. Familienhaus, dann Rettungshaus, jetzt Försterei; Dorf stellen, das sogen. Altfalkenberg; Rohrhorst, Stromwiesen, Eisbruch neben den Klappenwiesen; Freiheit, neben den Seewiesen bis zur Freienwalder Grenze; Kierst (an anderer Stelle Kieff genannt) oder Streitwiese, an der Hohenfinowschen Grenze am Rande des Schiffgrabens; Rotschen, ein Werder, mit Werst bewachsen; Lanes Lanke , \ X nach Niederfinow zu; Prinischer Steig; Wolfsloch (s. Fischerei) ist die Grenze bei der Stadt Oderberg; Rehne, bei dem Wolfsloch, endet an der Kietzer Grenze bei Freienwalde — vor der Oder ist solche mit bepflanzten Weiden bemerkt, von dort gehen solche durch den See, die Wustzow bis an den Tortzsee (heißt 1778: Todtssee, jetzt steht dort das Vorwerk»