Heft 
(1917) 25
Seite
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42 14. (8. außerordentl.\ 15. (7. ordentl.) Versammlung des XXIV. Vereinsjahres.

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Hierauf hielt Herr Oberlehrer Dr. H. Kauia einen mit verdientem lebhaftesten Beifall aufgenommenen Lichtbildervortrag unter dem Titel: Friedrich der Große und Friedrich Wilhelm IV. in der Bau­geschichte Potsdams.

11. (8. außerordentliche) Versammlung des XXIV. Vereinsjahres.

Sonntag, den 23. Januar 1916, mittags.

Eine zahlreiche Versammlung von Mitgliedern und Freunden der Brandenburgia besuchte heut in den Räumen des Märkischen Museums die durch unser Vorstandsmitglied Professor Dr. Otto Pniover ver­anstaltete Ausstellung von meist graphischen Werken des Altmeisters Adolf v. Menzel. Nach einem einleitenden Vortrag begann eine gründlich erklärende Führung und Erklärung der Kunst­blätter, die sich von der Frühzeit des ebenso geistvollen wie peinlich gewissenhaften und vielseitigen Künstlers ab bis in sein hohes Greisen- alter erstreckend eine besondere Attraktion des Museums am Märkischen Platze für alle Zeit bilden werden.

Ein Rundgang durch die hauptsächlichsten übrigen Ausstellungs­räume schloß sich an. Lebhafter Dank und vollste Anerkennung wurden dem Veranstalter und Führer allseitig dargebracht.

IS. (7. ordentl.) Versammlung des XXIV. Vereinsjahres.

Mittwoch, den 26. Januar 1916 im Märkischen Museum.

Der Vorsitzende Geheimrat E. Friedei begrüßte die Versammlung. Aushalten und Haushalten! Das sei auch im neuen Kriegsjahr unver­brüchlich unsere Losung.

Unser Mitglied Gustav Lackowitz, Beamter der FirmaChemische Fabrik auf Aktien, vorm. E. Schering, ist uns am 31. Dezember 1915 durch den unerbittlichen Tod im Alter von erst 57 Jahren entrissen worden. Seit dem Gründungsjahr 1892 treues und eifriges Mitglied, wurde er nur durch Kränklichkeit in letzter Zeit am Erscheinen behindert- Das Märkische Museum ist ihm besondern Dank schuldig, da er sich bei den unzähligen vom I. Vorsitzenden veranstalteten Wanderfahrten des Auschusses für das Museum mit Hingebung beteiligt, an vielen Ausgrabungen teilgenommen und zur Vermehrung der Sammlungen nicht unwesentlich mitgeholfen hat. Ehre seinem Andenken!