Heft 
(1917) 25
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16. (8. ordentliche) Versammlung des XXIV. Vereinsjahres.

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Von unserm in Japan kriegsgefangen einbehaltenen Mitglied Paul Offermann sind verhältnismäßig günstige Nachrichten einge­gangen.

Vorlagen:

1. Herr Prof. Dr. Pniower: Der Wusterhauser Bär.

2. Herr Dr. Kiekebusch: Drei Bronzeringe von Sernow bei Jüterbog aus der 1. Periode der Bronzezeit.

Den Hauptvortrag des Abends hielt Herr Redakteur Georg Eugen Kitzler über das Thema:Märkische Schlösser und Burgen.

IG. (8. ordentl.) Versammlung des XXIV. Vereinsjahres.

Mittwoch, den 23. Febru-ar 1916, 7 l / a Uhr im Märkischen Museum.

Die Vorsitzende Geheimrat Friedei legte den illustrierten amtlichen Führer der Deutschen Kriegsausstellung, der mit vielen lehr­reichen Abbildungen ausgestattet ist, vor und forderte zu recht zahl­reichem Besuch im Ausstellungshaus des Zoo auf.

Der ausliegende Nr. 3 (1916) des Vereins für Heimatkunde enthält als besonders beachtenswert: Tutilo, Großstadtfragen und Vorschläge über die Form des städtischen Mietshauses. Dr. II. Helfer besprichtVogelschutz und Kläranlagen, wobei der Vorsitzende an den Besuch der Kläranlagen bei Teltow am 23. April 1911, Monatsblatt S. 191 erinnerte, deren buschige Umgebungen zahlreichen Vögeln sicheren Aufenthalt und Nistgelegenheit bieten.

Herr Rudolph Zaunick in Dresden-N., Bischofsweg 35, bekannt als eifriger Rezensent in den naturwissenschaftlich-literarischenMit­teilungen zur Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften aus den Hessischen Blättern für Volkskunde Bd. XIII 1915:Die Schnecke in der Volks wett erkunde. Der Verfasser beschäftigt sich mit einer großem Arbeit über die Mollusken im geistigen und realen Leben der Völker und bittet um Nachweise. Ich unterstütze diese Bitte und habe u. a. Herrn Zaunick verwiesen auf meinen ausführlichen Vortrag in der Brandenburgia überSchaltiere im Monatsblatt VI. 1898 S. 400422.

In der gleichfalls vorliegenden Nr. 6. derNaturwissenschaft­lichen Wochenschrift vom 6. Februar v. J. S. 94 findet sich eine interessante Angabe über die Goldglanzalge (Chromulina Rosanoffii). Dieser Organismus ruft den bekannten, scheinbar rätselhaften Glanz hervor, den Gewässer in Grotten, Klüften und Tümpeln mitunter zeigen, jedenfalls die Ursache zur Märchenbildung über versunkene Schätze, die bei uns vorkommenn sollen. Auch die Wasserflächen in den Gewächs-