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1. (1. ordentl.) Versammlung des XXVI. Vereinsjahres.
hartem Krieg den vollsten Sieg.“ Brandenburgs, Gesellschaft für Heimatkunde. — Die Antwort lautete: „Seine Majestät der Kaiser und König lassen der Brandenburgia für die freundliche Begrüßung anläßlich ihres 25 jährigen Bestehens herzlich danken. Geh. Kabinettsrat von Valentini.“
„Ar. den Reichskanzler Herrn von Bethmann-Hollweg. Dem hochverehrten Ehrenmitglied bringt, bei unserm 25 jährigen Jubiläum Heil und Glück wünschend, ehrfurchtsvollen Gruß dar Brandenburgia, Ges. für Heimatkunde.“
Die handschriftliche Antwort vom 27. d. Mts. an den I. Vorsitzenden lautete: „Euer Hochwohlgeboren und dem Vorstande der Brandenburgia spreche ich mit meinem besten Dank für die freundliche Begrüßung aus Anlaß des 25 jährigen Jubiläums der Gesellschaft meine aufrichtigsten Wünsche für deren Zukunft aus. Ich begleite Ihre Arbeiten über unsere schöne märkische Heimat, mit der ich mich unauflöslich verbunden fühle, stets mit wärmster Anteilnahme und dankbarer Freude. In vorzüglicher Hochachtung v. Bethirann-H oll weg.“
Herr Professor Dr. Otto Pniower, Kustos des Märkischen Museums, m dessen Saal wir tagten, begrüßte mit herzlicher Ansprache, gewissermaßen als Wirt des Hauses, den I. Vorsitzenden und den Verein.
Der Vorsitzende dankte dem Vertreter des Märkischen Museums auf das Wärmste und bat um dessen Unterstützung für unsere technischen Bedürfnisse und wissenschaftlichen Bestrebungen bezüglich der zukünftigen Zeiten, wie umgekehrt die Brandenburgia bestrebt sein werde, so weit irgend angängig, das Märkische Museum und seine Zwecke zu fördern.
Unser Schriftwart, Dr. Albert Kiekebusch, der die vorgeschichtliche Abteilung des Märkischen Museums leitet, hat folgendes Anschreiben an efte „Brandenburgia“ gerichtet:
Im Felde. Kurland, 15. April 1917.
Nur eines konnte mich zwingen, an dem Ehrentage der Brandenburgia zu fehlen. Wir stehen hier ja auch im Dienste der Heimat, und es ist mir eine ganz besondere Freude, gerade in diesen Wochen unter märkischen Regimentern zu wirken. Märkischen Gruß aus dem schönen Lande alter deutscher Kultur! Deutschen Gruß der Brandenburgia!
25 Jahre hindurch hat die Gesellschaft gearbeitet. Hunderte von Märkern haben sich in ihr aus Liebe zur angestammten Heimat zusammengeschlossen, haben Liebe zur Heimat in tausend Herzen gesät, und treffliche Saat ist aufgegangen. — Im Sturme des Weltenringens hielten alle treu zusammen. Ja, der Kampf um die Heimat gab dem Heimat- gedanken neues Leben und neue, sieghafte Kraft. Nie ist allem, was uns die heimische Erde lieb und wert macht, so viel Verständnis entgegengebracht worden wie heut. Nie haben sich unserer Arbeit so schöne weite Ausblicke eröffnet. —