A III, 3700
A III, 3695
A III, 3638
A III, 3698
Katalog
Nr.
Nähere
Bezeichnung
XVIIICOL
gefunden, die Herr Dr. Straube als ins 17. Jahrhundert gehörig datierte. In die Sammlung des Märkischen Museums wurden insgesamt 29 mehr oder weniger gut erhaltene Hornzapfen aufgenommen.
links od. rechts
cm
cm
cm cm
Länge
Umfang
Vertikal.
Durchm.
Horizont.
Durchm.
Geschlecht
Achse
gedreht oder
nicht
Bemerkung
2345678
1
Unterkieferrest
T
-
2 Occip., frontal Rest 1. 24.5 16.8 5.2 5.5 weibl.
nicht
nicht verwertbar.
gestielt u. abgeplattet
"
"
23.5 19.7 5.5 6.9 männl. gedreht
"
99
99
ca. 28 21.5 6.1 7.8 Ochse
39
99
99
u. Hornzapfen defekt
28.5
19.9 5.4 7.2
"
19
99
"
27
"
16.5 5.1 5.5 weibl.
nicht
"
99
r. 22.2 16.4 4.9 5.7
"
39
"
93
"
F
20.7 19.0 5.6 6.4 Ochse? gedreht?
invenal
35
1234567
1 Occip., frontal Rest r. 22.5 19.0 4.5 5.8 weibl. nicht
2 frontal Rest
gestielt, altes Stück
20.0 5.2 7.3 Ochse gedreht
u. defekt
99
33
"
-
35
"
27
27
"
37
29
40
33
20.0 5.6 7.1 18.0 5.1 6.3 19.2 19.3 5.5 6.9 männl. occip, Rest 1. 16.0 14.9 4.3 5.2 weibl. 25.3 15.8 4.6 5.6
99
99
defekt, altes Stück
gestielt u. defekt
defekt, altes Stück
99
nicht gestielt
"
"
27
1
123456789
1
"
"
は
27
1 Occip., front. Rest r. 30.0 18.0 5.2 6.2 weibl.
nicht
20.5 19.4 5.3 6.8 männl. gedreht
sehr altes Stück
invenal
17
18.2
27
97
99
39
1. ca. 22
"
29
"
F
"
"
1
1
"
29
17.2 4.8 5.8 18.0 5.0 6.4 weibl. 23.0 16.8 4.8 5.9
99
defekt, invenal
"
nicht
altes Stück
invenal
"
99
40
"
17
"
"
F
"
-
"
29
"
18.5 5.2 6.5
"
29
"
defekt, invenal
•
-
1
99
99
20.4 5.8 7.2
99
95
"
27.0 19.0 5.4 6.4 männl. gedreht defekte Spitze alt
29.5 21.3 6.1 7.3 Ochse
16
2345
1 Occip., front. Rest r. 22.0 18.2 4.9 6.5 männl. gedreht gestielt
"
"
21.5 16.3 4.8 5.7
99
99
"
99
-
"
F
99
18.5 5.0 6.6 Ochse
defekt
39
-
"
25
"
35
18.1 5.0 6.5
"
"
99
9
1. ca. 24 17.2 4.9 58 weibl.
nicht
stark defekt gestielt
Die Reste A III 3638 wurden vor dem Hause Neue Friedrichstr. 92 gefunden, A III 3700 vor dem Hause Neue Friedrichstr. 95, A III 3695 an der Kurfürstl. Mauer. Sie sind alle mehr oder weniger gestielt und ihre Zugehörigkeit zur podolisch- bessarabischen Rasse steht außer Zweifel. Die jungen Stücke zeichnen sich dadurch aus, daß ihre Hornzapfen weit mehr porös sind und größere Ernährungslöcher aufweisen; die alten Stücke tragen tiefe Längsfurchen. Was die Geschlechtsbestimmung anbelangt, so ist hier zum ersten Mal der Versuch gemacht worden, an dem Hornzapfen die Geschlechtscharaktere festzustellen. Es mußte auffallen, daß bei einzelnen Hornzapfen die Achse schon vom Ursprung des Hornzapfens an, in der Richtung von vorn nach hinten ziemlich stark gedreht erscheint, was durch die mehr oder weniger starke Abplattung besonders zum Ausdruck kommt; bei anderen Hornzapfen war,
15