Heft 
(1923) 32
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so daß die Spitze abwärts sieht.( Rütimeyer, Untersuchung, pag. 38. Die vordere Zwischenhornlinie ist 13,6 cm lang, also gleich der Stirnenge, die hintere Zwischenhornlinie 12,2 cm.

Von der größten Stirnbreite verschmälert sich die Stirn bis zum Horn­ansatz so stark, daß die Schläfenleisten der Stirn die Fossae temporales nicht vollständig überdachen, was auf ein Zurückbleiben des Schädels auf dem Jugendstande des Rindes deutet, da sonst beim Rinde in erwachsenem Zu­stande die Ueberdachung der Schläfengrube nebst der Verdrängung der ge­samten Scheitelzone in die Occipitalfläche das auffälligste Merkmal bildet. ( Rütimeyer). Die Fossae temporales sind niedrig, hinter dem Jochbogen nach dem Ohrhöcker erweitert und nach dem Occiput hin offen.

Das Occiput steht zu der Stirnfläche in einem fast rechten Winkel. Die Höhe vom unteren Rande des Foramen magnum bis zur Mitte der Crista occipitalis beträgt 13,3 cm( 11,8-13,8 cm La Baume, 12,1-14 Adametz), die Höhe vom oberen Rande des Foramen magnum bis zur Mitte der Crista occipitalis 10,4 cm. Die Hinterhauptsenge beträgt 10,4 cm( 9,7-13,7 cm Siegfried, 8,7-10,5 cm La Baume, 9,0-12,1 cm Adametz, 9,5-11,1 cm Duerst, 12,1 cm Kühnemann), die Hinterhauptsbreite 16,8 cm( 15,5-17,3 em La Baume, 15,4-18,8 Siegfried, 16 cm Kühnemann), die Höhe des Fo­ramen magnum ist 2,9 cm( 2,1-3,2 cm Zengel, 3.3 cm Kühnemann, 3,0-3,4 cm Adametz), die Breite zwischen den Condylen 3,5 cm( 3,4 cm Knoop, 3,4 cm Kühnemann, 3,8 cm Greve, 2,8-3,2 cm Siegfried). Die größte Höhe des Occiput verhält sich zur größten Breite desselben wie 1: 1,263( 1: 1.303 Rütimeyer), die geringste Breite des Occiput zur größten Breite desselben wie 1: 1,615( 1: 1,559 Rütimeyer). Durch die Vergleichs­zahlen dürfte demnach der Longifrons- Typus des Schädels erwiesen sein.

Das Interparietale, das mit dem Stirnbein unter vollständigem Ver­schwinden der Nähte verwachsen ist, dessen Form aber aus dem abweichen­den Aussehen des Knochens erkannt werden kann, zeigt eine flache Conca­vität nach vorn und hat die Gestalt eines gleichschenkligen Dreiecks.

Die Hirnschädellänge von der Mitte des oberen Randes des Foramen magnum bis zur Mitte der Verbindungslinie der beiden hinteren Orbitaränder beträgt 14,6 cm, die Länge des Gesichtsschädels 27,4 cm.

Die Nasalia fehlen, doch läßt sich erkennen, daß sie mit den Frontalia und Lacrymalia nicht zusammenstoßen, sondern zwischen ihnen eine dreiecki­ge Lücke freibleibt. Das Os lacrymale hat im Augenhöhlenrande beiderseits eine Höhe von 3 cm. verjüngt sich auf 2 cm und erweitert sich dann stark unter stumpfwinkliger, fast geradwinkliger Biegung nach den Nasalia zu.

Die Maxillae sind vollständig erhalten, die Gesichtsbreite an den Tubera malaria beträgt 12,4 cm. Der Zahnfortsatz enthält rechts M 2 und M 3, links M 3. Die Zähne befinden sich in Usur und beweisen, daß der Schädel einem ausgewachsenen Tiere angehörte. Die Länge der Zahnreihe ist bei­derseits 11 cm, demnach das Verhältnis zur Basilarlänge wie 1: 3,31 ( 1: 3,30 Rütimeyer), die Länge der Molarenreihe beträgt, außen gemessen, 6,5 cm, die der Prämolarenreihe 4,5 cm. Die Gaumenbreite beträgt über den hinteren Außenkanten der beiderseitigen M 3 9,7 cm, über den vorderen, Außenkanten der beiderseitigen Alveolen von M 1 10,8 cm, über den vor­deren Außenkanten der beiderseitigen Alveolen von P 3 7,7 cm. Der harte Gaumen hat in der Mittellinie eine Länge von 14,9 cm. Die aus dem un­tersten Punkte des Tränenbeins im Orbitarande auf die Schädelachse( Ver­