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bindungslinie der Spitze des Zwischenkiefers mit der Mitte des unteren Randes des Foramen magnum) gefällte Senkrechte trifft beiderseits M 3 in seinem Vorderrande, während sonst diese Linie beim ausgewachsenen Tiere M3 eben noch in seinem hintersten Teile berührt( Stehlin, pag. 27). Der Prozeß der Zahnverschiebung ist also nicht dem Alter entsprechend fortgeschritten, sondern auf dem Jugendstande zurückgeblieben.
Die Ossa incisiva sind von der vordersten Spitze bis zur hintersten Spitze des Processus nasalis beiderseits 10,3 cm lang, erreichen aber die Nasalia Der Processus nasalis nicht, sondern bleiben ca. 2 cm von ihnen entfernt.
des Os incisivum legt sich gleich bei seiner Berührung mit der oral verjüngten Maxilla dieser lateral an und bildet die Fortsetzung des Nasalrandos der Maxilla. Die Zwischenkieferbreite, gemessen am lateralen Lippenrande, ( größte Schnauzenbreite) beträgt 6,5 cm.
Was nun das Geschlecht dieses Schädels betrifft, so gehörte er zweifellos einer ausgewachsenen Kuh an. Nach Nathusius ist das ,, weibliche Tier mehr der Träger des universellen, des Rassetypus, während das männliche mehr individuelle Eigenschaften aufweist."( Nathusius, Atlas der Rassen und Formen unserer Haustiere).
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Wir finden hier die für die Kuh typische lange, schmale Stirn, die gleiche Breite von Stirnenge und Zwischenhornlinie( Laurer 27), sowie die rechteckige Form der Orbita, auf welche Hilzheimer( 18) hinweist, und welche auch Ulmansky( 52) beim andalusischen Rind fand, von dem ihm ausschließAuch Kühnemann( 23) findet in bezug auf die lich Kuhschädel vorlagen. Orbita beim Kuhschädel die ,, rechteckige Form besser gewahrt." ist noch das dreieckige Loch zwischen Frontale, Nasale und Lacrymale zu erwähnen, welches nach Kühnemann( 23) als weibliches sexuelles Merkmal zu gelten hat, während Kühnemann bei männlichen Rinderschädeln nur einen länglichen Spalt bemerkt.
Diesem letzteren Merkmale größere Bedeutung beizumessen, zumal es sich bei dem Stiere, den Kühnemann zum Vergleiche heranzieht, um ein dreijäh. riges, noch nicht ausgewachsenes Tier handelt, kann ich nicht beipflichten, da der von Hilzheimer( 18) beschriebene Stierschädel aus Lossow des Märkischen Musenms sehr große dreieckige Ethmoidallücken aufweist. Vielleicht handelt es sich bei dem Vorkommen von Ethmoidallücken um ein Merkmal, das sich in der Jugend regelmäßig findet. Ob und wann diese Lücken beim Haustiere verwachsen, hängt wohl von verschiedenen Umständen ab.
Im Gegensatz zu Kühnemann's Feststellung beim albanesischen Zwergrind sind die Hornzapfen des Kuhschädels A III, 1986( Fig. 1 u. 2) nicht stark abgeplattet, sondern fast rund.
Schädel A III, 133 und A I, 9208 stimmen bis auf geringe Abweichungen mit dem soeben beschriebenen überein.
Schädel A III, 133 ist zusammen mit noch anderen Knochen und einem Schwerte( Katalog No. IV,.1893) in Spandau vor dem Potsdamer Tor ausgegraben worden und stammt auf Grund der Bestimmung letzteren Artefakts Bis auf die fehlenden durch Herrn Prof. Pniower aus dem 13. Jahrhundert. Nasalia und die defekte rechte Maxilla ist auch dieser Schädel gut erhalten, hat eine bräunliche Farbe und gehörte, wie noch weiter unten näher ausgeEr ist kleiner als Schädel führt werden wird, einer erwachsenen Kuh an.
A III, 1986, seine Basilarlänge beträgt nur 34,3 cm, seine Länge von der
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