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Crista occipitalis bis zur Mitte der Tangente des Voderrandes der Ossa incisiva 38.2 cm. Sonst hat er im allgemeinen dasselbe Gepräge wie A III, 1986. Hervorzuheben ist nur die auffallende Größe der in den je 13 cm langen, nach vorn convergierenden Supraorbitalrinnen befindlichen foramina supraorbitalia. Das rechte foramen supraorbitale hat eine Länge von 1,5 cm und eine Breite von 1,2 cm. Auf der linken Seite sind 2, von einander 0,35 cm entfernte foramina vorhanden. Das vordere foramen ist 1 cm lang, 0,35 cm breit, das dahinter liegende nur 3 min lang und 2 mm breit. Verletzungen intra vitam oder post mortem dürften nicht die Ursache davon sein, da weder Knochenauftreibungen an den Rändern, noch postmortale Bruchstellen zu erkennen sind. Es kann demnach diese ungewöhnliche Größe der foramina supraorbitalia nur auf eine embryonale Anlage zurückgeführt werden und als Zeichen der Kümmerung angesehen werden.
Die Orbitae wölben sich auch hier stark über die Stirnplatte und nach außen und vorn und zeigen ebenfalls die für die Kuh typische Form eines von oben und hinten nach unten und vorn gerichteten Rechtecks.
Die Hornzapfen sind besonders zierlich, ungestielt, von Längsfurchen durchzogen und während ihres ganzen Verlaufs von walzenförmiger Gestalt. Ihre Länge, längs der großen Kurvatur mit dem Bandmaße gemessen, ist beiderseits 8,7 cm, also bedeutend kürzer als die Rütimeyerschen Maße ( 14,5-21.0), nähert sich aber den Adametzschen Maßen( Mittel 9,9 cm), ihr Basalumfang ist beiderseits 10,3 cm( 10,2-15,5 Rütimeyer), ihr Horizontaldurchmesser rechts 3,4 cm, links 3,3 cm( 4,3-5,5 cm Rütimeyer), ihr Vertikaldurchmesser beiderseits 2,9 cm( 3,4-4,3 cm Rütimeyer). Die Hornzapfen verlaufen zuerst seit wärts, fast horizontal, und wenden sich dann nach vorn, wobei sie so um ihre Achse gedreht sind, daß ihre Spitzen nach unten gerichtet sind. Die vordere Zwischenhornlinie ist 12,7 cm lang, also ebenfalls gleich der Stirnenge, die hintere Zwischenhornlinie ist 11,5 cm lang.
Die Fossae temporales werden von der schmalen Stirn nicht vollständig bedacht, sodaß man beim Anblick von vorn den größten Teil der Unterwand der Schläfengrube sowie den ganzen Jochbogen sieht, und verhalten sich auch sonst wie bei dem ersten Schädel.
Die linke Maxilla ist vollständig erhalten, die rechte ist defekt.. Die Gesichtsbreite an den Maxillarhöckern, welche senkrecht über dem Vorderrande von M 1 liegen, beträgt 11,7 cm, der Zahnfortsatz mit den 6 Alveolen ist beiderseits erhalten, die Zähne sind ausgefallen. Die Länge der Alveolenreihe beträgt, mit der Lehre gemessen, beiderseits 10,7 cm, die Länge der Molarenreihe, außen gemessen, beiderseits 6,9 cm, die der Prämolarenreihe 4,3 cm. Die Gaumenbreite beträgt über den hinteren Außenkanten der beiderseitigen Alveolen von M 3 9,3 cm, über den vorderen Außenkanten der beiderseitigen Alveolen von M 1 11,3 cm, über den vorderen Außenkanten der beiderseitigen Alveolen von P 3 7,7 cm. Der harte Gaumen ( palatinum und maxillare) hat in der Mittellinie eine Länge von 14 cm. Eine Linie, welche die Hinterecken der M 3 im Oberkiefer verbindet, liegt etwa 0,3 cm hinter dem hinteren Rande des harten Gaumens. Die aus dem untersten Punkte des Tränenbeins im Orbitarande auf die Schädelachse gefällte Senkrechte trifft den Alveol des M 3 in seinem Vorderrande, während sonst diese Linie beim ausgewachsenen Tiere M 3 eben noch in seinem hintersten Teile berührt.( Stehlin).