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typischen Merkmale, nämlich Einsenkung der Stirn zwischen den Orbitas und vorgewölbte Crista occipitalis, wie A III, 1986, unterscheidet sich aber durch stärkere Wölbung der Stirn, wodurch er den Schädeln A VIII, 971 und A I, 9198 gleicht, sowie durch die Gestaltung der Hornzapfen.
Die Hornzapfen sind ungestielt, von porösem Aussehen, wurmstichigem Holze ähnlich"( Rütimeyer), und nicht ganz so cylindrisch wie bei A III, 1986. Die Länge des linken Zapfens längs der großen Krümmung ist 8,8 cm, von dem 7,6 cm lang erhaltenen rechten Zapfen ist die Spitze abgebrochen. Der linke Zapfen wendet sich zuerst seitwärts, fast horizontal, dann in gleichmäßiger, sehr schwacher Krümmung nach vorn und unten mit Die Längsfurchen sind an dem Hornzapfen nach unten gerichteter Spitze. wenig auspeprägt, sodaß es sich hier um den Schädel eines noch jungen Tieres handelt, wofür auch der Bruch längs der Sagittalnaht spricht. halte ihn für einen Stierschädel.
Ich
Die geringste Stirnbreite beträgt genau wie die vordere Zwischenhornlinie 13,1 cm. Die rechte Stirnhälfte ist sehr defekt, die größte Breite der linken Stirnhälfte beträgt 8,5 cm, die ganze Stirnbreite zwischen den Orbitae darf man demnach auf ca. 17 cm schätzen.
Die Orbitae sind beiderseits zerstört, sodaß sich ihre Form nicht bestimmen läßt.
Das Occiput ist ebenso wie das Interparietale sehr defekt, letzteres weist an seiner Verbindungsnaht mit der Stirn an der rechten Seite drei Foramina auf.
Hiermit sind die Schädel der mit dem Bos brachyceros Rütimeyer übereinstimmenden Rassengruppe beschrieben. Es liegen nun noch von dieser Gruppe 4 Unterkieferhälften vor. Zwei von ihnen gehören dem Schädelreste A I, 9208 an, die anderen beiden A III, 1841 und A III, 2039 sind 2 Die Gestalt dieser Unterkiefer ist die gleiche, rechte Unterkieferhälften. ebenso die Farbe.
A III, 1841 ist eine rechte Unterkieferhälfte von dunkelbrauner Farbe. Nach dem AbkauungsSämtliche Molaren sind stark nach vorn geneigt. stande der Zähne gehörte dieser Kiefer einem ausgewachsenen Tiere von 6-7 Jahren an Der Körper ist schlank, der Unterrand oder Kehlrand ist stark gebogen und kennzeichnet somit die Zugehörigkeit des Kiefers sur Longifrons- Gruppe. Der Ramus mandibulae biegt in einem rechten Winkel nach oben ab, sein vorderer Rand steigt hinter der Backzahnreihe ziemlich schräg nach hinten aufwärts und geht in den stark nach hinten gebogenen und spitz endenden Processus coronoideus über. Der Processus condyloideus ( Fig. 4). ist an der medialen Seite defekt.
Die beiden Unterkieferhälften von A I, 9208 sind ebenfalls von dunkelbrauner Farbe und stimmen mit der soeben beschriebenen bis auf Einzelheiten überein. Die Molaren und Prämolaren sind bis auf P 2 in der rechten Nach dem Abkauungsstande des Unterkieferhälfte nicht mehr vorhanden. letzteren dürften die Unterkieferhälften einem ausgewachsenen Tiere angehört
haben.
A III, 2039 ist eine rechte Unterkieferhälfte, die Molaren und Prämolaren sind nicht mehr vorhanden, der Unterkiefer gleicht vollständig den vorhergehenden und dürfte daher diesen gleichaltrig zu schätzen sein.
Alle diese Unterkiefer artikulieren mit den entsprechenden Gelenk