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Fällt man ferner eine Senkrechte aus dem untersten Punkte des Tränenbeins im Orbitalrande auf die Schädelachse( Verbindungslinie der Spitze des Zwischenkiefers mit der Mitte des unteren Randes des Foramen magnum), so trifft diese M 3 in seinem Vorderrande, während sonst diese Linie beim ausgewachsenen Rinde M 3 eben noch in seinem hintersten Teile berührt( Stehlin 50). Der Prozeß der Zahnverschiebung ist also nicht dem Alter entsprechend fortgeschritten, sondern auf dem Jugendstande zurückgeblieben.
Die Ossa incisiva sind defekt, die Gaumenfortsätze sind beiderseits abgebrochen. Das linke Os incisivum ist von der vordersten Spitze bis zur hinteren Spitze des Processus nasalis 10,4 cm lang, erreicht aber das Os nasale nicht. Der: Processus nasalis des linken Os incisivum wird ventral gleich bei seiner Berührung mit der oral verjüngten Maxilla von dieser lateral und medial umfaßt und legt sich mit seinem aboralen Ende über die Maxilla. Die Zwischen kieferbreite, gemessen am lateralen Lippenrande( größte Schnauzenbreite) beträgt 6,5 cm.
Schädel No. VII und VI haben dasselbe Gepräge der Stirn, dieselbe stumpfe, bräunlichgelbe Farbe wie No. IV. Beide zeigen gleichfalls die typischen Merkmale des Kuhschädels, lange, schmale Stirn, das gleiche Verhältnis von Stirnenge und vorderer Zwischenhornlinie zueinander, No. VII auch die rechteckige Form der Orbitae, während diese bei No. VI infolge Defekts der beiden Orbitae nicht mehr deutlich zu erkennen ist.
Schädel No. VII ist am Gesichtsteil vom Foramen infraorbitale ab, sowie am Hinterhauptsteil zerstört, so daß die Basilarlänge und die Schädellänge nicht zu messen sind.
Der rechte Hornzapfen fehlt vollständig. Der linke Hornzapfen ist ungestielt, aber bald nach dem Ursprunge abgebrochen.
Die 11,8 cm langen, nach dem oberen Rande der Tränenbeine zu convergierenden Supraorbitalrinnen weisen rechts und links je 2 Foramina supraorbitalia auf, deren Abstand voneinander 8,7 cm, bezw. 9,2 cm beträgt. Links wird die Fossa Das rechte Schläfenbein ist vollständig zerstört. temporalis auch hier von der Stirn nur unvollständig überdacht, ist niedrig, nach dem Occiput hin erweitert und offen.
Das Occiput ist stark lädiert, sodaß nur die Hinterhauptsenge genau zu Die Breite messen ist, welche 9 cm beträgt( 8,7-10,5 em La Baume). vom linken Ohrhöcker bis zur Mittellinie des Occiput beträgt 7,9 cm, sodaß die größte Breite des Occiput zwischen den Ohrhöckern auf 15,8 cm zu 15,5-17,3 15,9-17 cm Siegfried schätzen ist( 16 cm Kühnemann cm La Baume). Die geringste Breite des Occiput verhält sich zur größten Breite wie 1: 1,754( 1: 1,559 Rütimeyer. Die Verbindungsnaht des Interparietale mit den Frontalia ist noch deutlich zu erkennen, besonders auf der linken Seite.
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Längs der Verwachsungsstelle des Occiput mit dem Interparietale befinden sich 5 annähernd gleich weit voneinander entfernte Löcher, also auch ein deutliches Zeichen von Kümmerung.
Der Tränenkanal ist links anfangs 1,8 cm offen, von einem 0,3 cm breiten Knochensteg überbrückt. rechts ca 2 cm offen, gleichfalls von einem Knochensteg überbrückt, der aber lädiert ist. Die Nasalia fehlen.
Die Maxillae sind vom Foramen infraorbitale ab beiderseits zerstört. Die Gesichtsbreite an den Maxillarhöckern beträgt 11,7 cm, letztere befinden.