Heft 
(1923) 32
Seite
15
Einzelbild herunterladen

-

15

-

e

e

t

ch

0

el­

n

su­

gt

ssa

eite

Haß

7,3

ter­

brei­

nem

tört

nden

sich senkrecht über dem vorderen Rande des Alveols von P I, Die Gaumen­fläche, sowie die Zahnfortsätze sind von den Tubera malaria ab stark nach oben gebogen, sodaß die Gesichtspartie sehr verkürzt erscheint und an Bos brachycephalus erinnert. Der Zahnfortsatz enthält rechts P 2, M2, M3, links P 2, M 1, M 2, M 3. Alle Molaren und auf der rechten Seite P 2 befinden sich in Usur, während links P 2 noch nicht in Reibung getreten ist, und der Ersatzzahn P 3 noch im Alveol steckt. Nach dem Gebiẞ ist demnach das Alter des Tieres auf ca. 3 Jahre zu schätzen. Die Verbin­dungslinie des Hinterrandes der beiden M 3 liegt 0,2 cm hinter dem hinte­ren Rande des harten Gaumens.

Von dem Occipital- Interparietal- Frontalrest No. VI sind, wie bereits er­wähnt, die beiden Orbitae zerstört. Die nach dem Occiput hin offenen Schläfengruben sind beiderseits sehr defekt. Erhaltene Reste des Schläfen­beins auf beiden Seiten, sowie der Jochfortsatz des Schläfenbeins rechts werden von der Stirn unvollkommen bedacht.

Die Supraorbitalrinnen convergieren oralwärts und weisen beiderseits 2 Foramina auf, von denen die beiden größeren, die vorderen, einen Abstand von 9 cm haben.

Die Hornzapfen sind ungestielt und von Längsfurchen durchzogen. Die Rauhigkeiten der Zapfen greifen auch auf die Stirnbeine an der Hornzapfen­basis über. Demnach dürfte der Schädel einem ausgewachsenen Tiere ange­hört haben, wofür auch der Stand der Nähte spricht. Die Länge der Zap­fen ist nicht zu messen, da der linke nur 3,5 cm, der rechte ca. 5 cm lang erhalten ist.

Auf der Hinterfläche des Occiput und des Interparietale befinden sich mehrere kleine Foramina, in deren Vorhandensein Kümmerungserscheinungen zu erblicken sind.

Schädel No. IX,( Fig. 8) ist ohne weiteres durch seine breite und mas­sige, im Gegensatz zu den Kuhschädeln gewölbtere Stirnplatte als Bullentyp kenntlich und hat eine glanzlose, dunkelbraune Farbe. Die Länge der Stirn von der Crista occipitalis bis zu den Nasalia ist wegen Defekts nicht zu messen, beträgt bis zur Mitte der Verbindungslinie der beiden hinteren Or­bitaränder 12,8 cm. Die größte Stirnbreite zwischen den Orbitae ist auf 17,5 cm zu schätzen( die Hälfte, vom hinteren Augenhöhlenrande rechts bis zur Mittellinie der Stirn, beträgt 8,75 cm), die geringste Stirnbreite zwi­schen den Schläfenleisten 14 cm. Die Supraorbitalrinnen enthalten je eine Oeffnung, die voneinander 9,9 cm entfernt sind. Der rechte Augenbogen. tritt nicht so stark wie bei den Kuhschädeln aus der Umrahmung der Stirn hervor. ist aber stärker gewölbt und deutet auf eine mehr runde Form der Orbita, der linke Augenbogen ist zerstört. Die Schläfenbeine sind eben­falls zerstört.

Die Hornzapfen sind ungestielt, abgeplattet und von Längsfurchen durch­zogen. aber leider sehr defekt. Die Zapfen sind seitwärts und schwach nach oben gerichtet. Beim linken Zapfen sieht man noch die gleichmäßige, schwache Krümmung zuerst nach hinten, dann nach vorn. Die vordere Zwischenhorn­linie ist 14 cm lang, also gleich der Stirnenge.

Das Occiput steht zu der Stirn in einem spitzen Winkel, seine Höhe Seine geringste ist nicht zu messen, ebenso wenig seine größte Breite. Breite beträgt 9,85 cm.