Heft 
(1923) 32
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Fossa musculi recti femoris, 13 cm. Der Querdurchmesser, des Beckenausgan­ges, die Verbindungslinie zwischen den Sitzbeinhöckern ist 12,5 cm lang.

Das Kreuzbein hat dieselbe Farbe wie das Becken und ist ebenfalls noch gut erhalten. Nur links ist die durch die verschmolzenen Processus trans­versi gebildete, ventrolateral gerichtete scharfrandige Querfortsatzleiste( Pars lateralis) am Rande lädiert. Die Länge des Kreuzbeins beträgt 21,5 cm, die Breite des 1. Wirbelkörpers 5,5 cm, die Länge des 1. Wirbelkörpers Die volle 4,3 cm, die Länge der drei vorderen Wirbelkörper 11,7 cm. Breite der Basis Sacri bezw. die Spannweite der Alae sacrales ist 15 cm. Zwischen dem 1. und 2. Dornfortsatz ist der Kamm am höchsten, die größte Höhe des Kreuzbeins beträgt hier 5,8 cm.

Es liegen nun noch von A I, 9208 eine rechte Scapula, ein linker Hu­merus, die beiden Radii et Ulnae, ein rechtes Os femoris, beide Tibiae, ein Rücken- und ein Lendenwirbel, von A. III. 1998 ein rechter Radius, ein linkes Os femoris und eine linke Tibia, von A IV, 909 ein Halswirbel und eine linke Tibia vor. Die zu A I, 9208 und zu A IV, 909 gehörigen Knochen sind dunkelbraun, die übrigen haben eine lehmgelbe Farbe. Die Zugehörigkeit aller dieser Knochen zum Torfrind ist durch das Uebereinstimmen der Maße mit den diesbezüglichen Vergleichszahlen gekennzeichnet.

Bei dem

Die Scapula ist an der Basis zwischen Spina und Angulus caudalis stark lädiert, der Humerus bis auf das lädierte Tuberculum minus gut erhalten. Die beiden Radii et Ulnae( A I. 9208) sind vollständig erhalten. Nur kleine Reste haften Radius( A III, 1998) ist die Ulna abgebrochen. noch am Radius in seiner unteren Hälfte an den betreffenden Ansatzstellen. Das Os femoris und die beiden Tibiae( A I, 9208) sind vollständig erhalten. Von dem Os femoris( A III, 1998) ist das Caput femoris völlig zerstört, von der Tibia( A III, 1998) ist der innere Rand der oberen inneren Gelenkfläche defekt. die untere Gelenkfläche teilweise zerstört. Die Tibia( A IV, 909) ist sehr defekt, so daß nur die volle Breite des unteren Kopfes zu messen ist. Die Tibia von A IV, 909( 11. bis 12. Jahrhundert. spätwendisch) ist zierlicher als die( A 1, 9208) der ersten Gruppe. Die Extremitätenknochen von A III, 1998( Lausitzer Kultur, 8. bis 7. Jahrhundert v. Chr.) weisen grö­Bere Maßzahlen auf, auch sind die Umrisse nicht so scharf auspeprägt wie bei A I, 9208.( Vergl. Hilzheimer, 18).

Was die Wirbel betrifft, so ist der Rückenwirbel( A I, 9208) nach seiner Größe und seinem mehr caudelwärts gerichteten Dornfortsatz der 6. Rückenwirbel. Der Lendenwirbel( A I, 9208) dürfte seiner Gestalt nach der fünfte sein. der ersten 4 Lenden­Die Querfortsätze sind nicht mehr so breit wie die wirbel, sondern zeigen die für den 5. Lendenwirbel typische schmalere Form Auch deutet der Ansatz des abgebro­mit unregelmäßig zackigen Rändern, chenen Dornfortsatzes auf einen ausgeschweiften oralen und caudalen Rand des Dornfortsatzes.

Der

Der Halswirbel A IV, 909 ist seiner Gestaltung nach der dritte. Dornfortsatz ist abgebrochen, doch läßt sich noch seine Richtung nach vorn, Die Processus sowie die Ausschweifung seines vorderen Randes erkennen. Auch das Kranialende des articulares craniales nnd candales sind erhalten. Processus transversus ist auf der rechten Seite erhalten, auf der linken Seite ist es zerstört, ebenso beiderseits das Kaudalende, sowie der Kaudoventral­teil des Processus transversus.