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Hamstern bewohnt.
Bei mehreren Bauten, die ich ausgrub,- es war im Oktober fand ich, daß der Hamster so tief gräbt, bis er unter das Niveau kommt, bis zu welchem das Regenwasser den Boden durchfeuchtet. Unterhalb dieses Niveaus, auf dem Teltow also etwa in einer Tiefe von 50 cm, gehen die Gänge nicht weiter in die Tiefe, sondern verlaufen horizontal. Hier liegen dann auch die Wohn- und Vorratskammern. Letztere fand ich gefüllt. Gewöhnlich lag vorne Nistmaterial und hinten Getreide. Eine scharfe Trennung in Vorrats- und Wohnkammern konnte ich nicht feststellen. Das Getreide hatte fast überall angefangen zu keimen. Vielleicht spielen diese Keime bei der Ernährung während der Zeiten des Winterschlafes, in denen der Hamster wach ist, eine besondere Rolle. Im Märkischen Museum, wo wir einige Hamster lebend hielten, machten wir die interessante Beobachtung. daß die Tiere wiederholt aus dem Winterschlaf, in den sie gefallen waren, aufwachten, dann wie betrunken umhertaumelten und in diesem Zustand auch fraßen. Sio nehmen dann aber nicht etwa harte Nahrung, wie Körner, Eicheln usw. die sie im Herbst gerne gefressen hatten. Wahrscheinlich hätten sie garnicht die Kraft besessen, derartig harte widerstandsfähige Nahrung zu bewältigen. Sondern sie nehmen ausschließlich frische saftige Nahrung wie Obst, Kohl, Salat u. a. Es ist nun nicht ausgeschlossen, daß die Hamster sich während des Winterschlafes nicht von dem eingetragenen Getreide selbst, sondern von dessen jungen Keimen ernähren.( Nachträglich erhalte ich von Herrn Pötters die Nachricht, daß im Herbst 1922 eine Hamstermutter mit 9 Jungen an der Bahnstrecke Spandau- Falkenhagen ausgegraben wurde).
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Der Steinzeitfund von Gross- Ziethen, Kreis Teltow. Von Dr. Albert Kiekebusch.
Im Dienstgarten der Schule von Groß- Ziethen bereitete ein großer Stein schon seit Jahren der Bebauung des Bodens allerlei Schwierigkeiten. Namentlich beim Pflügen war er hinderlich, da er fast unmittelbar unter der Oberfläche lag. Man scheute sich jedoch, das Hindernis zu entfernen, weil seine Hebung zweifellos viel Arbeit erforderte und der Platz in der Nähe des abgrenzenden Zaunes ja immerhin nicht so störend war, wie wenn der Stein etwa mehr nach der Mitte zu gelegen hätte. Die Notwendigkeit der letzten Jahre, Felder und Gärten gehörig auszunutzen, führte Herrn Hauptlehrer Wilhelm Damm schließlich aber doch zu dem Entschluß, den Stein zu beseitigen. Die Söhne des Herrn Damm legten ihn zunächst frei. Bei dieser Gelegenheit beobachtete Herr Lehrer Walter Damm auf der Oberseite des Steines eine unregelmäßige Vertiefung, in der ein Steinbeil lag. Dieser Sachverhalt wurde mir durch Herrn Gastwirt Gustav Kupsch mittels des Fernsprechers mitgeteilt, und schon am nächsten Tage konnte ich die Fundstelle besichtigen.
Herrn Damm war es bei der Freilegung des Steines so erschienen, als ob um den großen Stein herum mehrere flache Steine oder Steinplatten mit der Spitze nach oben gestanden hätten. Zwei von diesen Steinen fand ich noch an ursprünglicher Stelle. Daß sie den letz