Heft 
(1923) 32
Seite
37
Einzelbild herunterladen

m

u

b

Le

n

le

ei

861

go

er

o

ie

コー

0.

m.

l.

ad

on

rs

an

37

-

ten Rest einer Steinumhegung darstellten, ist nicht ganz sicher, aber auch nicht ausgeschlossen.

Der große Stein gehört zu den Findlingen, wie wir sie in der vom ehemaligen Gletschereise abgelagerten Grundmoi äne der Teltowhoch­fläche in großen Mengen finden. Er zeichnet sich jedoch durch seine und die Höhe Größe aus. Die Länge beträgt 3, die Breite 2 Die Grube auf der Oberfläche des Steines war etwa etwa 12 m. 40-50 em lang, 30 cm breit und 10 cm tief.

Das Feuersteinbeil könnte aus der über dem Steine lagernden Erd­schicht sehr wohl durch Zufall in die Vertiefung geraten sein. Es ist aber auch nicht unmöglich, daß es absichtlich in die Grube gelegt wor­den ist. Die Schneide des vierkantigen Beiles ist schartig, sie muß Das Gerät ist zu­also längere Zeit hindurch benutzt worden sein.

nächst behauen und dann sorgfältig geschliffen worden. Auf der bei­gegebenen Abbildung( 1) sind die Spuren der Bearbeitung und der Be­nutzung deutlich zu erkennen. Die Länge des Beiles beträgt 17 cm, die Breite 3,5 bis 6,5 cm, die Stärke des Nackens 1 cm.

Die wichtigste Frage war zunächst, ob der Stein von Menschen­hand hierher geschafft worden ist oder ob er seit dem Rückzuge des Gletschereises an derselben Stelle liegt. Bei näherer Untersuchung der Lagerung drängte sich mir die Ueberzeugung auf, daß der Block seit Der Boden in der Urzeit her an seinem Platze gelegen haben muß. der unmittelbarsten Umgebung des Blockes war durchaus ungestört und zeigte den sandigen, vielfach mit kleinen Steinen durchsetzten Lehm,

er

g-

it­

Fr­

te

ht

e-

en

B-

ne

e-

es

h-

es

lie

e-

er

ie­

tz­

Abb. 1. Feuersteinbeil. Märk. Mus. II. 25772. der uns ja so vertrauten märkischen Grundmoränenlandschaft. An einer Stelle nur schien mir der Boden nicht ganz unberührt zu sein, und ich bat denn auch Herrn Damm, bei der Hebung des Steines recht auf­merksam zu sein. Am 22. Juni fand Herr Lehrer Walter Damm neben Zu­den Steinplatten einen verzierten Scherben. Zwei Tage später wurde der Block mit Hilfe von 8 Pferden von seinem Platze entfernt. Als Herr Damm aber am nächst war weiter nichts zu bemerken. nächsten Tage nachgrub, stieß er auf 2 Tongefäße. Die Gefäßränder fehlten und konnten auch bei der am 28. Juni unter meiner Leitung vorgenommenen Untersuchung nur teilweise aufgefunden werden. Die In der Nähe der Ge­beiden Tongefäße standen unter dem Findling. fäße hatte Herr Damm ein zweites Steinbeil( Abb. 2) und einen Feuer­steinmeißel( Abb. 3) gefunden. Das zweite Steinbeil, wie das erste aus Feuerstein, weist eine Länge von 10,5 cm und eine Breite von 2,5 bis 4,5 cm auf. Der Nacken ist 0,5 cm stark. Das Beil ist ebenfalls be­hauen und sorgfaltig geschliffen worden. Dieses Feuerstein beil war mit der Schneide nach Osten und etwas nach oben gerichtet. Der vierkanti­