Heft 
(1923) 32
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ge Feuersteinmeißel ist 9 cm lang, seine größte Stärke beträgt 1,5 cm; seine Schneide ist 1,6 cm breit.

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Abb. 2 und 3. Feuersteinbeil und Feuersteinmeißel. Märk. Mus. II. 25773/4. Ein kleines Knochenstück klebte in der Lehmschicht am großen Stein, ein etwas größeres Stück lag in dem großen Gefäß( A). Da es sich nach der Fesstellung meines Kollegen Dr. Hilzheimer um einen Tierknochen handelt, so kann von einer Bestattung nicht die Rede sein. Vom kleineren Gefäß konnten nur einige Scherben gerettet werden. Das größere ist jedoch ein Prachtstück, mit tiefeingestochenen Mustern und wagerecht durchbohrten Oesenhenkeln, von denen nur noch 3 vor­Die mit einem Stempel hergestellten Winkel handen waren( Abb. 4). Zwischen Dreiecken und Nach unten zu wird die

sind zu Dreiecken und Rauten geordnet. Rauten wurden Zickzackbänder ausgespart.

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Abb. 4. Begleitgefäß der Hugelflaschen. Märk. Mus. II. 25770. Schulter durch tief eingestochene, senkrecht verlaufende Linien verziert, an deren unterem Ende wieder Winkelstiche den Abschluß bilden ( Abb. 5). Das Herstellen der Linien erfolgte mit Hilfe eines spitzen Gerätes, das abwechselnd eingestochen und wieder herausgezogen wurde. Beim Herausziehen ließ man das Instrument etwas nachschleifen, und so entstand eine Verzierungsweise, die man als Furchenstich bezeich­Durch die Oesen mußte eine Schnur zum Tragen des Gefäßes ge­Wie die beiden Steinbeile und der Meißel, so weist zogen werden. Aehnliche auch die Tiefstich verzierung auf die jüngere Steinzeit hin. Gefäße kommen mehrfach zusammen mit Kugelflaschen vor, die am Ansatz des Halses auf der Schulter zwei Henkelösen tragen; die Funde gehören also dem steinzeitlichen Kulturkreise der Kugelamphoren" an.

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