Heft 
(1923) 32
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Sehl- Mathen, dazu der Mühlenberg mit der schon 1375 im Landbuch erwähnten Windmühle. Unter Laaken versteht man nasse, moorige Stellen im Luch. In der Rethlaake war offenbar eine Rethe", d. h. ein Wasserloch zum Flachsröten( vgl. den häufigen Flurnamen Rötpfuhh. In der Nähe des Landiner Sees verzeichnet die alte Flurkarte ein Wasserloch als die Rethe". Nördlich vom Dorfe liegen die Seefelder, X die an den See anstoßen, sowie mehrere jetzt bewaldete Berge. Dicht am Dorf liegt der Weinberg. Die alten Gutsakten reden von ausge­dehntem Weinbau in Kriele und Landin; im 18. Jahrhundert wird sogar Ferner ist hier der Kirschberg ein besonderer Weinmeister erwähnt. und der Krähenberg, der früher eine Hütté für die Krähenjagd trug. b) Wiesen. Der größte Teil der Gemarkung Kriele besteht je­doch aus Wiesen, die teils durch die Hütung in Koppeln teils durch Mahd genutzt werden. Nördlich vom Dorf sind große Koppeln, aus Zum Teil wird das denen die bewaldete Berg- Horst sich heraushebt. Luch jetzt auch beackert. Südlich des Dorfes liegen in großer Fläche die Bergkavel- Wiesen. Hiervon heißt ein Stück die Kronprinzenwiese. Diese Wiese war kurz vor dem Kriege mustergültig melioriert, der Kronprinz hatte zu einer Besichtigung dieser Wiese zugesagt, als eben der Krieg ausbrach. Ein interessantes Beispiel dafür, wie Flurnamen auch jetzt noch entstehen. Ferner sind an Wiesenflächen in der Krie­ler Gemarkung: Die Langen Kavel- Wiesen, die Faule- Horst- Kaveln, die Querkaveln, die Kienhorst, der Entenfang, die Säpelhörste, die Spring­

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Wiesen, die Acht- Schwaden, die Mönchslöcher und der Beier- Ort. Letz- 13xx teres offenbar die Entschädigung für das Halten des Beiers, des Dorf­Ebers. Aehnlich so die Bullenwiese. Die Wiesen um den See herum heißen ,, Der Hewen."

c) Waldungen. Bewaldet sind die Berge und bäuerlichen Flur­teile an der Senzker Grenze ohne besondere Flurnamen.

2. Feldmark Landin.

Eine sehr kleine bäuerliche Gemarkung steht hier einem großen, zumeist bewaldeten Guts- Areal gegenüber. Bo

a) Ackerstücke. Die alten Drei- Felder hießen hier: Winkelfeld, Mittelfeld, Krielsches Feld./ Südlich des Dorfes liegen: Die Stuf- Ma­then( Name jetzt vergessen), der Kiekeberg, von dem aus man nach dem Feuer ,, kiekt", die Rohrpfühle, die Neunruthen, die Schlee- Mathen, die Kotzen- Stücken( d. h. Kotzer(-Kossüten) Land), die großen Stücken. der hinterste Winkel, der Vorwinkel, die Sandstücken und die Fittlap­pen. Oestlich und dlich vom Dorf sind die Radeländer und die Wilhelmsbreite. An der Nordspitze des Sees liegt der Backofenberg und die ,, Bergbahnpfalz". Letzteres, ein sehr abgelegenes Ackerstück, Außerdem das Bohnenland, die wohl entstellt aus Birkhahnbalz". Taterbreite und der Taterhorst, die beiden letzteren den alten nieder- 7x Nicht weit davon deutschen Namen für die Zigeuner aufbewahrend. die Judenhörste.

Viele b) Wiesen. Die größte Wiesenfläche in der Landiner Gemarkung ist der Kettin mit ausgedehnten prähistorischen Grabfeldern. Urnen und-Scherben sind hier gefunden. Im Kettin heißt ein kleiner