Heft 
(1923) 32
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Berg der Schloßberg.

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Der Kettin hat seine Fortsetzung in den Drei­kavel- Wiesen und den Dammwiesen. Außerdem bilden die Puhlkaveln ein großes Wiesen- Areal. Sie haben ihren Namen von dem Puhl", einem kleinen verlandeten See. Mit ihnen hängen zusammen, die Ha­selhorst umschließend, die Freiheit, Brunows Wiese, die Weinmeister­wiese, Stresows Wiese. Am alten Rhin liegt die Mühlenhorst, wie ein­gerammte Pfosten, die man fand, wahrscheinlich machen, wohl Stand­ort einer ehemaligen Wassermühle. Außerdem gibt es noch ein Luch stück, das ,, Der Dunk" genannt wird, ferner die Langen und Kurzen Kavelwiesen sowie die Erbskavel- Wiesen.

c) Waldungen. Bewaldet sind die Berge, unter denen der Rhinsberg zunächst zu nennen ist. Auf ihm spielt die Sage von Lippold von Bredow, der den Teufel überlistete, weshalb der Berg auch Teufelsberg ge­nannt wird. 3) Auf ihm sind viele Menschenschädel gefunden worden. Vermutlich war der Berg in vor- oder frühgeschichtlicher Zeit befe­stigt, zumal man Wasser rings herumleiten konnte, und der alte Rhin, der hier floẞ, früher offenbar von erheblicherer Wichtigkeit gewesen ist.

Auf dem bewaldeten Rütsche- Berg, dessen Name schon 1472 in einem Lehnbrief für die von Lochow') als ,, Ruczeberg" auftritt, soll nach einer Sage ein Kloster gestanden haben, das durch die Laster­haftigkeit der Mönche zugrunde ging. Die jetzige ,, Birkheide" wird 2x 1761 als Bergheide aufgeführt. Zur Waldung gehören ferner:

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Sperlingsort, die Büttenhörste, die Schlafhorst und das Klare Holz. Das Klare Holz heißt auf der alten Flurkarte: Clawes Holz." Der auf der Karte als Weinberg aufgeführte Berg bei Landin ist jetzt be­waldet und namenlos. In dem Namen Büttenhörste" liegt wohl eine 2x Erinnerung an die alte Waldbienenzucht in Beuten.

Bücherbesprechungen.

Das neue Berlin.

,, Das neue Deutschland", hsg. von Dr. Adolf Grabowsky. Okt, 1923. Heft 8/10 ( Sondernummer Berlin).

Den Mitgliedern unserer Gesellschaft, die sich seit mehr als 30 Jahren mit der Geschichte Berlins in gründlicher Weise beschäftigt haben, muß die­ses Heft, das sich in 21 Abhandlungen berufenster Autoren mit der Ent­wicklung des neuen und neuesten Berlin befaßt, von größtem Interesse sein. Treiben wir doch nicht etwa Geschichte aus unfruchtbarem Hange zur Alter­tümelei, sondern weil wir aus der Entwicklung heraus Verständnis gewinnen wollen für die Aufgaben der Gegenwart. Eine ganze Reihe von Aufsätzen,

3) Die Sage vom Teufelsberg ist öfter gedruckt, z. B. bei Alexis, Die Hosen des Herrn von Bredow, Kap. 5; neuestens bei W. Kotzde, Bismarckland. Braunschweig 1915. S. 27 f. Auch ist sie, ebenso wie die Sage vom Rütscheberg, episch behandelt von Hermann von Bismarck( abgedr. u. a. auch in: Blätter für Heimatkunde. Bd. 4, Rathenow 1908).

4) Riedel, Codex 7, 373. Die Sage von dem Kloster entbehrt jeglicher geschicht­lichen Grundlage.

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