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Kämpfe, ist es namentlich auch Aufgabe der aus Städtern und Landbewohnern zusammengesetzten, Brandenburgia" und ihrer mehr als 1000 MitglieUnsere Gesellder, in ausgleichendem versöhnlichem Sinne zu wirken. schaft für Heimatkunde und Heimatschutz" steht auch in kommunalpolitischer Beziehung außerhalb der Parteien. Sie darf und sie muß vermitteln, wo sie nur kann. Unser Standpunkt und unsere Aufgabe, die Förderung der Heimatkunde, schreiben uns ein Ziel vor, in dem sich alle zusammenfinden können. Unsere Mitglieder würden sich große Verdienste erwerben, wenn sie Die stille, aber unüberall, wohin sie kommen, aufklärend wirken wollten. aufhörlich bis in das kleinste märkische Dorf hinein geleistete Arbeit könnte großen Segen bringen. Mit welchem Erfolge Hauptstadt und Provinz miteinander arbeiten können, das beweisen die von beiden gestifteten Jugendherbergen. Wie aber Stadt und Land in ein wünschenswertes Verhältnis zueinander kommen können, das habe ich bereits in meiner Heimischen Altertumskunde in der Schule" S. 28 f. gezeigt.
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Aufgabe der Reichshauptstadt muß es sein, nach Kräften, d. b. heute, bei geringem Kostenaufwande unter Ausnutzung aller schon vorhandenen Möglichkeiten ein geistiges Band um seine Bewohner zu schlingen, und als ein geeignetes Mittel dazu betrachte ich mit Dessoir den Ausbau des städtischen Vortragswesens. Nicht nur Schnellbahnen, Wohlfahrts-, Jugendund Gesundheitspflege knüpfen und festigen das Band; die gleiche Bildungsund Fortbildungsmöglichkeit aller Kreise vom Werkarbeiter bis zum Akademiker schließt alle enger zusammen, und wenn auch nach dem Worte Dessoirs die Universität außerhalb Berlins liegt, so besitzt die Reichshauptstadt im Märkischen Museum ein Bildungsinstitut ersten Ranges mit Bildungsmitteln, die schwerlich übertroffen werden können, von einer Wirksamkeit, die sich im Laufe der letzten Jahre um die Befruchtung des Unterrichts aller Schulanstalten mit gutem Erfolge bewährt hat, in vollem Umfange jedoch noch längst nicht erkannt und hinreichend ausgenutzt worden ist.
Und doch könnte gerade auch von dieser Stelle, welche die Entwicklung Berlins von der Urzeit bis in unsere Tage hinein in Wort und Bild darzustellen hat, Aufklärung in reichstem Maße erfolgen und zwar eine Aufklärung, die ganz im Sinne der Bestrebungen dieser prachtvollen, vom„ Neuen Deutschland" herausgegebenen„ Sondernummer Berlin" liegt, der nur weiteste Verbreitung in allen Bevölkernngskreisen innerhalb und außerhalb Groß- Berlins zu Dr. Albert Kiekebusch. wünschen wäre.
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Dr. Werner Lippert:
Geschichte der Stadt Strasburg in der Uckermark
im Rahmen der uckermärkischen Geschichte.
Prenzlau 1920, Kom.- Verlag von A. Mieck, Verlagshandlung G. m. b. H. 85 S. gr. 80. Für die Erforschung und Darstellung der Kulturgeschichte eines Territoriums ist es eine wesentliche Erleichterung, wenn für die heimischen, größeren, vorwiegend unter dem Schutze einer landesherrlichen Burg, an einer wichtigen Verkehrsstraße gediehenen und allmählich zu eigener Kraft erstarkten Gemeinwesen bereits zusammenfassende, chronologische Nachrichten vorliegen, vorausgesetzt, daß dieselben sich als zuverlässig erweisen und den Anforderungen für eine