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Von einigen Fürsten, wie dem Soldatenkönig und seinem großen Sohne, hätte man gern mehr gehört. Aber wir wollen nicht vergessen, daß im Sagenbuche für den Kaviar der Geschichtsschreibung, für die Anekdote, wenig Raum ist.
Schließlich sei an eine Variante zu Nr. 43( Der preußische Pfiff) erinnert, die, ob wahr oder apokryph, doch für die Anschauung jener Zeit kennzeichnend ist. Ich habe sie in den„ Jahrbüchern der preuBischen Monarchie" 1800 gefunden. Nach einem Bericht des Journal de Paris wurde 1800 in Paris ein Bühnenstück gegeben„ Une nuit de Frederic", in dessen übrigens für uns belanglose Fabel eine Anekdote hineinverwebt ist, die abgesehen von der Pointe der von SchwebelAuf der Tatsache fußend, daß FrieKügler mitgeteilten sehr ähnelt. drich ein Vergnügen darin fand, nachts die Straßen Berlins verkleidet zu durchstreifen, läßt der Verfasser ihn auf jenen Grenadier stoßen, der des Guten zuviel getan hat, aber trotzdem die Fragen des Unhekannten ironisch zu beantworten vermag. Unter anderem fragt ihn der Monarch, wie er bei dem knappen Solde zu dem Weine käme, mit dem er sich gütlich getan hätte, worauf der Grenadier antwortet:
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Wie? haha hab ich kein Geld, so versetze ich".
Friedrich: Versetzen?
Der Grenadier: Nun ja, was ist's denn mehr?
F. Was versetztest Du denn? Montierungsstücke?
D. G.: Die Klinge von meinem Säbel.
Fr.: Wenn das der König erführe. D. Gr.: Wie soll er's erfahren? Fr.: Bei der Parade.
D. Gr. Er sieht so genau nicht hin.
Darauf sieht sich der König den Mann genau an, erkennt ihn anderntags bei der Parade wieder und befiehlt ihm blank zu ziehen. Der bestürzte Grenadier zieht den Säbel. Die Klinge ist zerbrochen. ,, Was ist das?" ruft der König. ,, Warum trägst Du die Waffe wie ein Verabschiedeter?"
D. Gr. Der Säbel ist mir mehr wert als Alles. Fr.: Was soll das heißen?
D. Gr.: Die Klinge zersprang in der Schlacht bei..., als ich einen Hieb auffing, der Euerer Majestät galt.
Der König faßt den Mann fest ins Auge und erkennt in der Tat in ihm seinen Retter von damals. Er ernennt ihn zum Leutnant und raunt ihm ins Our: In Zukunft versetze Deine Waffe nicht, um zu trinken". Soweit unsere Anekdote, deren geschichtlicher Vorgang nach dem erwähnten Pariser Bericht nur wenig entstellt" sein soll. Chr. Voigt.
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