Heft 
(1910) 18
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21. (8. außerordentliche) Versammlung des XVII. Vereinsjahres.

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Bestattung in der Nähe gewesen zu sein. Die senkrecht abgestochene Stelle, in der die Urne steckte, war von der Bahn aus (von Berlin auf der linken Seite) noch längere Zeit deutlich zu bemerken. Dergleichen Einzelbestattung kommt in jener Zeit der auch bei uns beginnenden Völkerverschiebungen öfter vor. Ein ähnlicher Fall ist mir aus Dorf Tegel bekannt. Ich nehme an, daß es sich um einzelne auf der Wanderung begriffene Menschen handelte, die an Ort und Stelle feuer­bestattet wurden, wie sich von selbst ergeben mochte, ohne Zusammen­hang mit einem Urnenfriedhof.

XVIII. U. M. Herr Architekt Kühnlein teilt Folgendes mit:

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Beim Wiederaufbau der Kirchturmpyramide zu Wusterhausen a. d. Dosse war von den ausführenden beiden Zimmer meistern, die gleichzeitig mit dem Richten eines zweiten Kirchturmes, nämlich des Turmes der zwei Stunden von Wusterhausen entfernt liegenden Stadt Wildberg be­traut waren, das Richteholz beim Anliefern verwechselt worden. Durch dieses Versehen war das für Wildberg'bestimmte Holz nach Wuster­hausen gelangt, und als man es aufgefahren, d. h. in die Höhe gebracht hatte, um es zu verbinden, konnte vieles]*Holz^nieht verwendet werden, da es für die Maße des Wusterhausener Domes zu kurz geschnitten war. Um das kurze Eichenholz nicht nutzlos liegen zu lassen, brachte