Heft 
(1907) 16
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zu sprechen: Im Namen des Vaters, des Sohn^^und des heiligen

16. (7. ordentliche) Versammlung des XV. Vereinsjahres.

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Geistes. Der Zettel muß ganz unter der RindSBfecken. Wenn die Rinde wieder angewachsen ist, verschwendet die Krankheit. Auf dem Heimwege darf nicht gesprochen "werden; anch soll der Kranke (bezw. der Geheilte) nie wieder an dem Baume Vorbei­gehen. (Lugau bei Dobrilugk.)

44. Mondsüchtigen stellt man ein Gefäß mit Wasser vor das Bett; steigen sie ins Wasser, so werden sie wach. Berlin. Mondsüchtige darf man beim Nachtwandel an gefährlicher Stelle nicht bei Namen rufen, sonst fallen sie herunter.

45. Wenn man bei Gicht ein Meerschweinchen mit ins Bett nimmt, so muß das Tier blau werden; dann geht die Krankheit fort und das Meerschweinchen stirbt. (Berlin.)

I. Der Vorsitzende begrüßt namens des Vorstandes die Mitglieder nd Freunde der Bi-andenburgia und teilt das vorläufige Programm für ie nächsten Sitzungen mit.

II. Ein Verein für das Märkische Provinzial-Museum *(E. V.) hat sich unter Vorsitz des Herrn Oberbürgermeisters Kirschner

unsers verehrten Ehrenmitgliedes, gebildet.

Ich lasse denAufruf dazu und dieSatzung umlaufen. Nach­folgend der Wortlaut dieser uns als Brandenburger und Berliner sicher­lich interessierenden Vereinigung, der wir eine gedeihliche Entwickelung wünschen.

§ 1. Unter dem Namen Verein für das Märkische Provinzial-Museum ist eine Gesellschaft begründet, welche den Zweck hat, die Sammlungen des Märkischen Provinzialmuseums zu vervollständigen. Dieser Zweck soll erreicht werden:

a) durch Zuwendung geeigneter Objekte an das Museum,

b) durch Ankauf geeigneter Objekte, welche für bestimmte Zeit zur

16. (7. ordentliche) Versammlung des XV. Vereinsjahres.

^Mittwoch, den 30. Januar 1907, abends 7 3 Uhr im Bürgersaale H des Rathauses.

Vorsitzender: Herr Geheimer Regierungsrat E. Friedei. Von demselben rühren die Mitteilungen zu I bis XV, XVII bis XXV, sowie XXVIII her.

A. Allgemeines.

Verfügung der Museumsverwaltung gehalten werden (§ 12).