Heft 
(1907) 16
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19. (7. ordentliche) Versammlung des XVI. Vereinsjahres.

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wieder ans Tageslicht befördern zu können. Die Rettung des Viehes ist wohl dadurch möglich gewesen, daß nicht ganze Lehmmassen, wohl aber kolossale Lehmblöcke herniederstürzten, welche die Tiere nur ge­wissermaßen einkeilten und infolgedessen auch den Zutritt der Luft ge­statteten. Im andern Falle hätte schon ein Block die drei Tiere er­schlagen können. Die Katastrophe wird dem Umstand zugeschrieben, daß in letzter Zeit zuviel Nässe in das Erdreich gedrungen ist und der darauf eingetretene Frost gi'oße Spaltungen in den Lehmwänden be­wirkte. Weitere sichtbare Risse lassen darauf schließen, daß auf jener Stelle noch weitere, wenn auch nicht so große Lehmmassen nieder­stürzen werden. Der an den Stallungen entstandene Schaden wird auf 3000 M. geschätzt.

Es handelt sich um die sogen. Bastei, die maleiisehe Höhe über der Stadt, besonders über dem ersten Grundstück am Berliner Tor, das dortige Wohnhaus ausgezeichnet durch einen wohl erhaltenen mehrere Jahrhunderte alten blechernen Wasserspeier in Drachenkopfform. Herr Wilke sieht die vorbereitende Ursache in der Bepflanzung der Lehm- sprosseu zu nahe am Abhang mit Dorn, dessen Wurzeln den Blocklehm, boulderclay, des sehr harten oberen Diluvialmergels, der mit großen Blöcken, die zum Teil Eiskritzen zeigen, durchsetzt ist, allmählig aus­

einander treiben. ' ,

Ferner lege ich vor die Begleitschrift des Herrn Dr Gustav Braun: Über Bodenbewegungen, Sonderabdruck aus ^ XL 'J a ^' bericht der Geographischen Gesellschaft zu Greifswa e .

XIX. Große Geschiebe in Pommern von W, Deecke an der unter XII erwähnten Stelle (Greifswald 1908) veröffentlicht. Der nach der Universität zu Freiburg i. B. als Ordinarius berufene uns luhm als Erforscher der geologischen Verhältnisse unserer w^hanNacbbu- Provinz bekannte Herr Professor veröffentlicht eine Liste ^

Beschreibung der großenIrrblöcke, welc e nm e durch­

sind und deren Lagerungsveidiältnisse

aus entsprechen. Dieselbe Klage wie b Vereisung. Es

Zerstörung dieser ehrwürdigen Zeugen der eins ma g werde» if» ganr-en 52 Süd» beschrieben, weil

BiilSkam d. i. Boges Kamen, Gotiesstein, vtüchtiges Boot und

ich denselben öfter bestiegen habe tv an® m üfer b ,i

zwei Mann erforderlich sind. Er liegt etwa KW) Sehr« v

-.1 in Meerestief, nach meinen Auslotungen und^t ^ ^ See 1 bis 1,5 m über Wasser heivoi. turmartige, viereckige

ihm stehen. Es handelt sich um eine g ^ ^ riesiger Block von

Pyramide, anscheinend aus Gneis. Q ra nit wurde Anfang

graulich-weißem, Granat führenden, ap * * bei ^pdamm gefunden, der siebziger Jahre in den Mühlenbecker