Heft 
(1911) 19
Seite
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Eduard Zache.

nicht bis an die Oberfläche heranreichen, findet sich immer die horizontale Trennungslinie mit darüber lagernden Sauden, Kiesen oder Geschiebelehm, und die auftretenden Störungen reichen auch hier niemals über die Horizontale hinaus. Auffallende Störungen indes treten erst unter­halb Eberswaldes auf, und zwar finden sich die interessan­testen in der Ziegeleigrube dicht bei der Stadt, wo aus dem Tal eine kleine Insel herausragt, die nur im Norden durch ein niedriges und schmales Landstück mit dem Plateau in Verbindung steht. An ihrer Süd­seite befindet sich die Ziegeleigrube (Abb. 4) mit einer hohen Wand, die zahlreiche deutliche Verwerfungen auf­weist, während eine Kieslage den nördlichen Abhang bedeckt. Ich möchte in dieser kleinen Insel einen Horst im Einowtal erblicken, das sich erst von hier ab tiefer einsenkt.

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AbB. 4.

Verwerfung in der Ziegeleigrube dicht nördl. vor Eberswalde

Abb. 5. Einschnitt für die oberste Schleuse bei Liepe. Photograph H. König.

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Wuchtiger sind die Störungen zu beiden Seiten seines untersten Abschnittes. In dem großen Aufschluß für die Schleusen des Berlin- Stettiner Großschiffahrtsweges oberhalb Liepes lagert eine mächtige Sandschicht auf dem Ton, und ihre Trennungslinie fällt in schräger