Heft 
(1911) 19
Seite
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Eduard Zache.

Sockel aus Septarienton mit grauen und braunen Lagen in die Höhe. Die Spitze des Sockels reicht bis zur Oberfläche, und die Schenkel stehen sehr steil, der westliche fast senkrecht. Der Abbau folgt dem Streichen des Sattels, und weil die Grube sehr schmal ist, so ist von dem hangenden Diluvium nur sehr wenig zu beobachten. Es besteht aus einer schwachen Schicht von scharfem Sand, der mit horizontaler Lagerung an die Sattel­spitze stößt. Die Grube stößt an den Nordabhang des Krug Berges, der mit 130 m die höchste Erhebung in der näheren Umgebung ist. Der zweite Aufschluß liegt vor dem Süden de des Schermüt-zel Sees. Es findet sich hier eine Böschung; die horizontalen Schichten des obersten Diluviums

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Abb. 7. Die Ziegeleigrube vor dem Südende des Schermützel Sees bei Buckow. Photograph H. König.

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stoßen gegen die gefalteten tertiären (Abb. 7 u. 8). Dabei bestehen die quartären Glieder zu oberst aus horizontal liegenden Sauden, während darunter ein Gebilde zu Tage tritt, das man als Geschiebelehm ansprechen muß, obgleich ich nur einen großen Block au seiner Basis gefunden habe. Es entspricht eher einem sehr sandigen Ton, dem aber jede Spur von Schichtung fehlt. An einer Stelle wird diese Schicht von einer Kiesstrahle durchbrochen; auch läßt sie sich trotz eines längeren Einschnittes nicht sehr weit in die Grubenwand hinein verfolgen. Alles deutet auf ein örtlich sehr beschränktes Auftreten hin. Sie keilt sich im Hintergründe der Grube