Die Diskordanz im obersten Diluvium der Provinz Brandenburg.
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aus, indem sie gegen den Stettiner Sand stößt, und an dieser Stelle bildet ihre Oberkante eine horizontale Linie von einigen Metern Länge, d. h. sie ist völlig konkordant mit den hangenden Sanden. Auf der entgegengesetzten Seite, d. li. am Eingänge der Grube, ragt die Schicht dagegen hoch über die tertiären Schichten heraus und reicht bis zur Oberfläche empor.
Man sieht von der Seite deutlich, daß die tertiären Schichten, die durch Toneisensteinflöze eine besondere Festigkeit erhalten, klippenartig emporragen, so daß eine schroffe Böschung entsteht, an die sich die merkwürdige Schicht anlehnt. Es scheint daher, daß das Eis auf dieser Böschung aufsaß, so daß sich hier der Eisschutt ungeschichtet anhäufte, während erst weiter ab die Schichtung der Einschlüsse erfolgte.
Die Aufschlüsse von Rüdersdorf bieten weitere Belege für eine durch - greifende Diskordanz. Am deutlichsten tritt sie in den Mergelgruben am Kessel-See in die Erscheinung. Die horizontale Linie schneidet hier die Schichten des Röt ab und wird überlagert von horizontalen Sanden bzw.
Geschiebelehm. Es muß daher folgerichtig die Aufrichtung der Trias-Scholle ebenfalls in die Schlußzeit der Vergletscherung gelegt werden. Für Buckow ergibt sich dieser Zeitpunkt sicher spitze nordische Geschiebe fehlt ein solcher Anhaltspunkt gänzlich.
daraus, daß sich unter der Faltengefunden haben. Für Rüdersdorf aber Wenn dem aber so ist,