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Bericht über die 13.( 3. Arbeits-) Sitzung des II. Vereinsjahres.
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E. Friedel bemerkt hierzu: Erinnert darf hierbei wohl noch daran werden, dass der amtliche Name der Brücke bis heut dieser Tage „ Lange Brücke" lautet, obwohl der Lauf der Brücke auf die Hälfte gegen ihre ursprüngliche Ausdehnung durch die beiderseitigen Uferbauten verkürzt worden ist. Die Bezeichnung Kurfürstenbrücke ist erst seit dem Schlüter'schen Denkmal aufgekommen und zwar lediglich im Volksmunde, gerade wie die durch die Kaiser Wilhelm Brücke ersetzte frühere„ Kavalier- Brücke" im Volksmunde niemals also, vielmehr recht prosaisch ,, Sechser- Brücke" genannt wurde, weil man für das Passieren sechs Pfennig zu zahlen hatte.
10. Es ist noch nachzutragen, dass am Schluss der DezemberSitzang Herr Stadtrat Friedel der Gesellschaft eine Anzahl von Aquarellen vorlegte, welche vom Mitglied Pütz angefertigt und ihr zum Geschenk überwiesen worden waren. Die Aquarellen stellen folgende Ansichten dar:
1. Blick vom Rande der Jungfernhaide über das Lange Fenn nach dem Norden von Berlin.
2. Blick von den weissen Sandbergen über die Nonnenwiesen nach Charlottenburg.
3. Motiv aus dem Pfefferluch bei Plötzensee.
4. Der sog. Schweinekopf, ein ländliches Wirtshaus auf freiem Felde in der Nähe des Johannisstiftes bei Plötzensee.
5. Partie an der Spree bei den Zelten.
6. Partie bei den Höhen von Westend,( Stelle der jetzigen Schleusen). 7. Die im Abbruch begriffene ehemal. Königl. Eisengiesserei,( Stelle des heutigen Museums f. Naturkunde).
8. Eine Photographie: Letzte Schiffbauerei im Weichbilde von Berlin bei der Moabiter Brücke. Aufgelöst 1892.
Herr Stadtrat Friedel sprach Herrn Pütz den Dank der Gesellschaft aus, indem er hervorhob, dass die Aquarellen von grossem Werte seien, da sie noch aus den siebziger Jahren stammten und Ansichten aus der Peripherie von Berlin zeigten, welche zum Teil heute längst
überbaut wären.
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Der Spreewald und seine Bewohner
von
Wilibald von Schulenburg.
Der Spreewald ist zwar sehr bekannt und wird alljährlich von Tausenden besucht, auch ist viel über ihn geschrieben und gesprochen worden, aber immerhin gehen noch eine Anzahl falscher Vorstellungen und unrichtiger Nachrichten über ihn um. In letzterer Hinsicht z. B.,