Neue Nachträge zur Dorfchronik von Nieder-Görsdorf.
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zu Walpurgis 6 Schock,
„ Martini 12 „
der Schulze giebt Schoss 2—30 Grsch.,
Haugeld der Gemeinde 1—15 „
Eisgeld „ „ 12
10 Hühner, 2 Hammel, ! Kalb (Abfindung für den Fleischzehnt)> Mandelkorn 127s Mandel Roggen,
„ 127a „ Rauchhafer,
Brdf, 18 Scheffel Roggen,
„ 18 „ Rauchhafer,
Fastabend. 18 „ Roggen,
„ 18 „ Rauchhafer.
Pachte der Einzelnen.
Her Schulze 1 Hufe, 6 Scheffel Roggen, 6 Scheffel Rauchhafer
1 Rauchhuhn (Rauchhuhn, weil es von jedem Hause mit einem Rauchfang gegeben wurde).
(NB. Der Schulze hatte von 5 Hufen 2 steuerfreie, er wird hier nur mit einer Hufe aufgeführt, 2 Hufen steuerten nach Ahlsdorf, wie schon erwähnt ist; die übrigen Pächter geben dasselbe von jeder Hufe.)
Von 4 Hufen geben Hans Frödemann; der Krüger (Name?)
Von 2 Hufen: Valentin Woltmann; Jörgen Schmidt; Peter Woltke Hans Beerwalde; (seit 1495 Jacob Ekelboom) Hans Schuster muss von
2 Hufen je 9 Scheffel schütten.
Von 1 Hufe: Hans Mewes; Christian Thilo; Bastian Beerwalde Thomas Wediger, Lorenz Schumann.
Von 3 Hufen: Thomas Wediger.
Das Lehnsrecht auf den Krug hatte die Familie Zuden = Zeuden welche unter den Geschlechtern (Ratsherren) Jüterbogs genannt wird.
In einem Lehnsbrief 1624 wird die Familie Moritz, auch in Jüterbog angeführt, an welche
Lupsdorf 18 Schelf. Roggen, 18 Schelf. Hafer, 1 Rauchhuhn giebt Hans Schulze 12 „ „ 12 „ „ 1 „ „
und derselbe 1 „ „ 1 „ „ „
Der Lehnsbrief des Gutes Hohen-Ahlsdorf stammt aus dem Jahre 1528:
Hans Jesper von 2 Hufen 6 Scheffel Roggen, 6 Scheffel Hafer
1 Rauchhuhn und Fleischzehnt,
Hans Andreas 6 Scheffel Roggen, 6 Scheffel Hafer,
Urban Bossdorf 3 „ „ 3 „ „
Nach einem Lehnsbrief des Rats von Jüterbog 1560 zahlt Thomas Andreas: 3 Scheffel Roggen, 3 Scheffel Hafer.
Aus dem Amtsregister 1492 gellt hervor, dass damals von hier dorthin 14 Hüfner von 27 Hufen Pachte entrichteten.