Heft 
(1900) 9
Seite
421
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Neue Nachträge zur Dorfchronik von Nieder-Görsdorf.

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zu Walpurgis 6 Schock,

Martini 12

der Schulze giebt Schoss 230 Grsch.,

Haugeld der Gemeinde 115

Eisgeld 12

10 Hühner, 2 Hammel, ! Kalb (Abfindung für den Fleischzehnt)> Mandelkorn 127s Mandel Roggen,

127a Rauchhafer,

Brdf, 18 Scheffel Roggen,

18 Rauchhafer,

Fastabend. 18 Roggen,

18 Rauchhafer.

Pachte der Einzelnen.

Her Schulze 1 Hufe, 6 Scheffel Roggen, 6 Scheffel Rauchhafer

1 Rauchhuhn (Rauchhuhn, weil es von jedem Hause mit einem Rauchfang gegeben wurde).

(NB. Der Schulze hatte von 5 Hufen 2 steuerfreie, er wird hier nur mit einer Hufe aufgeführt, 2 Hufen steuerten nach Ahlsdorf, wie schon erwähnt ist; die übrigen Pächter geben dasselbe von jeder Hufe.)

Von 4 Hufen geben Hans Frödemann; der Krüger (Name?)

Von 2 Hufen: Valentin Woltmann; Jörgen Schmidt; Peter Woltke Hans Beerwalde; (seit 1495 Jacob Ekelboom) Hans Schuster muss von

2 Hufen je 9 Scheffel schütten.

Von 1 Hufe: Hans Mewes; Christian Thilo; Bastian Beerwalde Thomas Wediger, Lorenz Schumann.

Von 3 Hufen: Thomas Wediger.

Das Lehnsrecht auf den Krug hatte die Familie Zuden = Zeuden welche unter den Geschlechtern (Ratsherren) Jüterbogs genannt wird.

In einem Lehnsbrief 1624 wird die Familie Moritz, auch in Jüterbog angeführt, an welche

Lupsdorf 18 Schelf. Roggen, 18 Schelf. Hafer, 1 Rauchhuhn giebt Hans Schulze 12 12 1

und derselbe 1 1

Der Lehnsbrief des Gutes Hohen-Ahlsdorf stammt aus dem Jahre 1528:

Hans Jesper von 2 Hufen 6 Scheffel Roggen, 6 Scheffel Hafer

1 Rauchhuhn und Fleischzehnt,

Hans Andreas 6 Scheffel Roggen, 6 Scheffel Hafer,

Urban Bossdorf 3 3

Nach einem Lehnsbrief des Rats von Jüterbog 1560 zahlt Thomas Andreas: 3 Scheffel Roggen, 3 Scheffel Hafer.

Aus dem Amtsregister 1492 gellt hervor, dass damals von hier dorthin 14 Hüfner von 27 Hufen Pachte entrichteten.